
Oslo, 24. Juni 2026. In der vergangenen Woche hat der Oberste Gerichtshof in Oslo in einem Urteil die Genehmigung der Regierung zur Einleitung von Abraum des Bergbauunternehmens Engebø Rutile and Garnet AS in den Førdefjord als rechtswidrig befunden. Daraufhin hat das Bergbauunternehmen, eine Tochter der Nordic Mining ASA, beim norwegischen Ministerium für Klima und Umwelt einen Antrag auf eine befristete Einleitungsgenehmigung gestellt. Dabei handelt es sich um eine dreijährige Genehmigung zur Einleitung von Bergbauabfällen in den Førdefjord gemäß dem Umweltverschmutzungsgesetz, nicht gemäß der Wasserrichtlinie, gegen die die Regierung mit der Genehmigung verstoßen hatte. Die Umweltverbände Norwegischer Naturschutzverband, Natur og Ungdom und Norske Lakseelver haben das Nordic Mining Økokrim wegen illegaler Ablagerung von Bergbauabfällen im Førdefjord angezeigt.
