Schlagwort: Norwegische Eisenbahn

Norwegens Verkehrsminister verspricht pünktlichere Züge in den kommenden Jahren

Das Bevölkerungswachstum in Norwegen erfordert auch einen Ausbau der Bahninfrastruktur, erkärte Verkehrsminister Jon-Ivar Nygård in seiner Eisenbahnrede.©BPN

Oslo, 9. Januar 2024. Im vergangenen Jahr lag die Pünktlichkeit der Personenzüge in Norwegen bei 87,6 Prozent. Zielvorgabe für Personenzüge laut Bane NOR ist es, dass mindestens 90 Prozent der Züge und 80 Prozent der Güterzüge fahrplanmäßig fahren sollen. In seiner Eisenbahnrede am 9. Januar 2024 vor Führungskräfte aus Behörden, Unternehmen und Organisationen im Eisenbahnsektor versprach Norwegens Verkehrsminister Jon-Ivar Nygård mehr Pünktlichkeit im Zugverkehr der kommenden Jahre. Er verlangte verstärkte Anstrengungen bei Betrieb, Wartung und Erneuerung sowie eine bessere Nutzung der vom Storting genehmigten Mittel. Vor Weihnachten verabschiedete das Storting das Verkehrsbudget für 2024. Es beläuft sich auf etwa 90 Milliarden NOK. Etwa ein Drittel davon geht an die Bahn. 

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Neue Verkehrsvertrag zugunsten von Vy läutet das Ende von Flytoget ein

Der gesamte Lokalverkehr im Großraum Oslo verbleibt weiterhin bei Vy. Nach deren geplanter Ausweitung der Angebote zum Lufthavn Gardermoen sieht die Zukunft für Flytoget düster aus. Im Bild: Ein von der italienischen Ansaldobreda gefertigter Vorortszug in Oslo Sentralstasjon. Diese Züge dürfen als Ausnahme ihr Erscheinungsbild behalten.©Vy

Oslo, 29. Juli 2023. Am 29. Juni wurde zwischen dem staatlichen Eisenbahnbetreiber Vy (ehemals NSB) und der Eisenbahndirektion Jernbanedirektoratet der Zehnjahresvertrag für das Østlandet unterzeichnet. Vy behält somit die lukrative Strecke von Oslo nach Halden, die nach dem anfänglichen Plan der Eisenbahndirektion auf die beiden dem Staat gehörenden Vy und Flytoget aufgeteilt werden sollte. Ein betrieblich unsinniger Plan, der zu einem erbitterten Streit zwischen den beiden staatlichen Gesellschaften geführt hat. Darüber freuten sich die Konsulenten, die 14 Millionen Kronen Beratungshonorare kassiert haben.

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Probleme mit königlichem Salonwagen in Norwegen endlich gelöst

Der königliche Salonwagen steht dem norwegischen König Harald wieder für das gesamte norwegische Streckennetz zur Verfügung. Als Folge der Eisenbahnreform brauchte es mehrere Jahre, um dafür eine administrative Lösung zu finden. Im Bild: König Harald am Karfreitag beim Einstieg in Vinstra.©Njål Svingheim/Bane Nor

Oslo, 30. Mai 2023. Als Folge der norwegischen Eisenbahnreform mit der Aufsplittung der norwegischen Eisenbahngesellschaft NSB auf über zehn Gesellschaften durfte der königliche Salonwagen nur noch auf den Strecken der Gesellschaft Vy als Nachfolgerin der ehemaligen NSB befördert werden. Dies bedeutete im Fernverkehr die Beschränkung auf die Bergensbanen. Doch fährt König Harald ausgesprochen gerne mit der Eisenbahn und besteht auf dem Salonwagen. Bereits sein Vater Kong Olav war ein großer Eisenbahnfreund. Bei einem offiziellen Besuch der Schweiz ließ er es sich nicht nehmen, im Führerstand einer Lokomotive über die Gebirgslinie der Lötschbergbahn zu fahren. 

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Dreharbeiten von Mission Impossible auf der norwegischen Raumabahn abgeschlossen

Die aus England importierte Dampflokomotive, die im nächsten Actionfilm von Mission Impossible die als Orient-Express-Wagen umdekorierten Wagen der NSB zog, entwickelte zwar Dampf, wurde tatsächlich aber von Diesellokomotiven geschoben.©Leif Johnny Olestad

Åndalsnes, 1. Oktober 2020. Tom Cruise und sein Team haben die Dreharbeiten für den siebten Actionfilm “Mission Impossible” in Norwegen beendet. Wie bereits berichtet, drehte die amerikanische Filmproduktionsgesellschaft Paramount im Fjordland. Die hauptsächlichen Dreharbeiten fanden entlang der Raumabahn statt, eine der schönsten Eisenbahnstrecken Europas. Diese wildromantische, nur von wenigen Regionalzügen mit geringen Frequenzen befahrene Gebirgslinie wurde von den Filmproduzenten aus sieben Bahnstrecken ausgewählt. Die wenigen Reisenden zwischen Åndalsnes und Dombås konnten tagsüber während den Streckensperrungen für die Filmarbeiten problemlos mit Autobussen befördert werden. 

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