Oslo, 3. März 2026. Der norwegische Infrastrukturbetreiber Bane Nor stoppt und verschiebt mehrere Ausbauprojekte, wie das Unternehmen in seiner Pressemitteilung vom 3. März 2026 mitteilte – nachdem die Regierung das Investitionsvolumen im Staatshaushalt von 13 Milliarden 2025 auf zehn Milliarden Kronen im Jahr 2026 gekürzt hat. Das steht im Widerspruch zum Nationalen Verkehrsplan 2025 – 2036. Allerdings wurde bisher nicht präzisiert, welche Projekte betroffen sind.
Oslo, 1. Juli 2025. In Horten in der Provinz Vestfold, direkt am Oslofjord gelegen, hat der norwegische Technologiekonzern Kongsberg Gruppen eine Arena eingerichtet, das Oslofjord CMI Protection Test Bed, in der Unternehmen neue Technologien, Produkte und Systeme zum Schutz kritischer maritimer Infrastruktur testen können. Dabei geht es um Unterseepipelines, Stromkabel, Energieanlagen und Häfen.
Berlin, 19. Februar 2024. Heute vor 1.000 Tagen hat Russland die Ukraine in breiter Front überfallen. Das hat die Welt verändert. Auf Norwegen, das als Auge und Ohr der NATO im Norden gilt, kommen seit Beginn der Aggression am 22. Februar 2022 immer neue Aufgaben zu. Das Land muss sich militärisch neu aufstellen.
Oslo, 9. April 2024. Norwegen und die Anreainerstaaten der Nordsee Deutschland, Belgien, Großbritannien, Dänemark und die Niederlande haben eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit zum Schutz der Energie- und Telekommunikationsinfrastruktur in der Nordsee unterzeichnet. Dabei geht es unter anderem um die Vertiefung des Informationsaustauschs im Hinblick auf die kritische Infrastruktur, um gemeinsame Maßnahmen und um den Erfahrungsaustausch. Zur kritischen Infrastruktur zählen unter anderem Unterwasser-Glasfaserkabel, Gas- und Ölpipelines, Kabel zur Stromübertragung sowie Offshore-Windanlagen. Die gemeinsame Erklärung konzentriert sich auf Resilienz und Prävention und sei daher eine Ergänzung zur Arbeit der NATO, an der alle Unterzeichnerstaaten beteiligt sind, teilt die norwegische Regierung mit. Die Unterwasserinfrastruktur in der Nordsee sei über Ländergrenzen hinweg vernetzt, daher bedürfe es einer gemeinsamen Initiative für Sicherheit und Schutz.
Larvik, 8. Dezember 2016. Norwegen hat ein ambitioniertes Investitionsprogramm im Bereich Transport und Logistik. Neben dem Bau der Follo Line, eine Eisenbahnverbindung im Südosten des Landes, und dem Ausbau der Atlantikstraße im Westen gehört der Bau der zweigleisigen Schienenstrecke zwischen Larvik und Porsgrunn zu den großen laufenden norwegischen Infrastrukturprojekten. Über ihre norwegische Tochter ist die Bilfinger SE, Mannheim, daran beteiligt.Continue reading „Über zehn Brücken und durch sieben Tunnel“→