Oslo, 28. Januar 2021. Norwegens Regierung hält regelmäßige Tests zum Nachweis einer Corona-Erkrankung nicht mehr für angebracht. Der Infektionsdruck sei auf einem so hohen Niveau, dass die bisherige Teststrategie keine Wirkung mehr zeige, teilt die Regierung mit. Die Änderung gilt sofort.
Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre und Ingvild Kjerkol, Ministerin für Gesundheits- und Pflegedienste, erläuterten auf einer Pressekonferenz die neuen Corona-Maßnahmen
Oslo, 12. November 2021. Norwegens Regierung führt angesichts wachsender Corona-Ausbreitung neue nationale Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion ein – nur 48 Tagen nach Aufhebung der nationalen Maßnahmen. Die Hauptverantwortung für die Maßnahmen lägen allerdings bei den Kommunen, erklärte Premierminister Jonas Gahr Støre auf einer Pressekonferenz. Sie könnten die Situation am besten einschätzen. Veränderungen der Einreisebestimmungen betreffen unter anderem einzelne Regionen in Dänemark, Schweden und Finnland. Fast alle EU-Staaten bleiben rot oder dunkelrot mit einer Quarantänepflicht für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind. Weitere Einreisebeschränkungen würden derzeit geprüft, teilte die Justizministerin mit. An den Grenzen führt die Regierung derzeit keine neuen Maßnahmen ein. Allerdings würden Maßnahmen zur Verhinderung von Importinfektionen, einschließlich Einreiseregistrierung und Testanforderungen bei der Einreise, geprüft, erklärte Gesundheitsministerin Ingvild Kjerkol.
Oslo, 17. September 2021. Norwegens Regierung geht mit der Phase „Ein normaler Alltag mit erhöhter Bereitschaft“ von einer Kontrollstrategie zu einer Notfallstrategie über. Auf einer Pressekonferenz haben Regierungsvertreter genauere Angaben darüber gemacht, was unter einem „normalen Alltag mit erhöhter Bereitschaft“ zu verstehen ist. Ein Datum für die weitere Wiedereröffnung wurde nicht genannt. Wenn es nach und nach relevant wird, zu einem „normalen Alltag mit erhöhter Bereitschaft“ überzugehen, werde die Bevölkerung im Alltag kaum von der Pandemie betroffen sein, erklärt die Regierung.
Oslo, 5. Juli 2021. Auf Empfehlung der norwegischen Gesundheitsdirektion NIPH hat die Regierung beschlossen, die Einführung von Stufe 4 des Wiedereröffnungsplans zu verschieben. Der Übergang zu Schritt 4 könne frühestens Ende Juli oder Anfang August erfolgen, teilt die Regierung mit. Grund seien unter anderem Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Infektionsentwicklung und der Delta-Variante sowie die aktuelle Situation der Impfstoffversorgung. Dennoch setzt die Regierung in der aktuellen Phase 3 des Wiedereröffnungsplans einige Erleichterungen um. Die Reiseerleichterung seit dem 5. Juli sind davon nicht betroffen, Reisende nach Norwegen sollten sich aber laufend über die geltenden Einschränkungen im Lande informieren.
Aktuelle Informationen mit Stand vom 9. August 2021 finden Sie hier.
Oslo, 7. April 2021. Norwegen will in vier Schritten die jetzt geltenden Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zurücknehmen. Der Plan nennt keine Termine, sondern legt fest, welche Voraussetzungen für eine Öffnung vorhanden sein müssen. Darüber hinaus bestimmt er eine Reihenfolge, nach der die verschiedenen Teile der Gesellschaft zur Normalität zurückkehren können. Das Tempo der Wiedereröffnung basiere auf Daten, nicht auf Terminen, erklärte Gesundheitsminister Bent Høie auf einer Pressekonferenz. Kindern und Jugendlichen soll Vorrang eingeräumt werden, danach folgen Jobs und die Wirtschaft.
Oslo, 4. April 2021. Norwegens Regierung verlängert die am 25. März verabschiedeten strengen nationalen Maßnahmen zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung von Corona um zwei zusätzliche Tage. „Dies gibt uns eine bessere Grundlage für die Beurteilung, wie sich die Osterferien auf die Infektionssituation ausgewirkt haben“, sagt der Minister für Gesundheits- und Pflegedienste Bent Høie. Ursprünglich sollte die Regierung am 12. April über das weitere Vorgehen entscheiden.
Oslo, 26. März 2021. 595.901 Norweger haben bis zum heutigen Tag die erste Dosis des Corona-Impfstoffs erhalten. Das sind 10,3 Prozent der Bevölkerung. 270.294 erhielten nach Angaben der Öffentlichen Gesundheitsbehörde FHI bereits die zweite Impfung. Eingesetzt wurden vor allem die Impfstoffe Comirnaty von Biontech Pfizer, Astra Zeneca und Moderna. Die Impfungen mit Astra Zeneca hatte Norwegen in der elften Woche gestoppt. Eine Entscheidung, ob und wann der Impfstoff wieder verwendet wird, soll am 15. April getroffen werden. Norwegen hatte am 27. Dezember 2020 mit den Corona-Impfungen begonnen.
Oslo, 23. März 2021. Norwegens Regierung verschärft noch einmal die nationalen Maßnahmen zum Schutz der Ausbreitung des Corona-Virus. Unter anderem wird für das ganze Land der Ausschank von Alkohol verboten. Die Empfehlung des Reiserates gelten jetzt bis zum 15. Mai. Änderungen gab es bezüglich der Quarantänevorschriften. Jetzt muss jeder, der eine unnötige Urlaubsreise antritt, bei der Wiedereinreise in ein Quarantänehotel ziehen, auch wenn er ein eigenes Zuhause hat, in dem er bisher die Quarantäne verbringen konnte. Die Hotelkosten müssen die Reiserückkehrer selbst übernehmen Vom 1. April an müssen Einreisende nach einem Test an den Grenzstationen auf das Testergebnis warten. Wer sich weigert, kann eine Geldstrafe riskieren.
Oslo, 9. März 2021. Norwegens Regierung reagiert auf die schnelle Verbreitung der neuen Virus-Variante von Covid-19 und die steigenden Infektionszahlen und verlangt vor allem von Gemeinden ein schnelles Handeln. Sie sollen sofort strenge Maßnahmen ergreifen, wenn neue Infektionen entdeckt werden. Außerdem müsse die Abstimmung mit Nachbargemeinden funktionieren, erklärte Gesundheitsminister Bent Høie auf einer Pressekonferenz. Wenn die Infektion nicht abnehme, müsse die Regierung schnell auch neue nationale Maßnahmen einführen. Der Rat, Reisen ins Ausland zu unterlassen, gilt über Ostern hinaus bis zum 15. April. Die Regierung nimmt keine Änderungen auf nationaler Ebene bezüglich Schulen und Kindergärten vor.
Oslo, 7. März 2021. Norwegens Premierministerin Erna Solberg dankte den Bürger ihres Landes in einer Fersehansprache für ihren Zusammenhalt in der Corona-Krise und mahnte, dass die Pandemie noch nicht überwunden sei. Sie kündigte einen weiteren Kraftakt an. „Es gibt eine weitere Bergspitze, möglichwerweise mit härteren Maßnahmen“, sagte Solberg.
Oslo, 28. Februar 2021. Der Osloer Stadtrat hat die Maßnahmen zur Infektionskontrolle wieder verschärft. Grund sind die gestiegenen Infektionsraten in der norwegischen Hauptstadt, die auf dem Niveau der ersten Januarwoche dieses Jahres liegen, und die starke Ausbreitung der mutierten Varianten. Die neuen Maßnahmen betreffen die Gastronomie, den Einzelhandel, Schulen und soziale Kontakte. Sie gelten ab Dienstag für 14 Tage bis einschließlich 15. März.
Oslo, 27. Januar 2021. Ab Freitag, 29. Januar, dürfen nur noch Ausländer mit Wohnsitz in Norwegen in das Land einreisen. Um das Risiko der Verbreitung der deutlich ansteckenderen Variante des Corona-Virus zu begrenzen, verschärft die Regierung die Beschränkungen für den Zugang von Ausländern nach Norwegen. Betroffen ist auch die Wirtschaft, allen voran die Baubranche und die Fischereiindustrie, die keine Saison-Arbeitskräfte aus dem Ausland einsetzen kann. Norwegische Staatsangehörigen können weiterhin nach Norwegen reisen. Ausländer, die vor Inkrafttreten der Regelung eine Reise nach Norwegen angetreten haben, können noch einreisen. In zwei Wochen will die Regierung die Situation neu bewerten.
Troms, 26. Januar 2021. Norwegens Regierung hat die geplanten Militärübungen Rein I und Joint Viking mit Verbündeten in der Region Indre Troms abgebrochen. Der Grund ist die Infektionssituation in Norwegen. Es werden keine neuen alliierten Streitkräfte nach Indre Troms gebracht. Die bereits eingereisten Streitkräfte müssen Norwegen wieder verlassen.
Oslo/Stockholm, 20. Januar 2021 (von Michał Woźniak, Germany Trade & Invest, GTAI). Die Corona-Pandemie hat die norwegische Industrie schwer getroffen. Laut dem norwegischen Statistikamt SSB sanken die Umsätze in den ersten elf Monaten 2020 um knapp zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders starke Verluste mussten Energieversorger hinnehmen. Ihre Umsätze gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa die Hälfte zurück. In der Rohstoffförderung und verwandten Dienstleistungen sanken die Umsätze um knapp 14 Prozent. Im Vergleich dazu kam die verarbeitende Industrie glimpflich davon.
Oslo, 18. September 2020. Das Außenministerium rät nun auch von Reisen ab, die für Estland, die Region Södra Savolax (Etelä-Savo) in Finnland und die Regionen Seeland und Nordjütland in Dänemark nicht unbedingt erforderlich sind. Damit wird ganz Dänemark auf der Infektionskarte rot markiert. Das FHI hat außerdem eine Einreisequarantäne für Reisende aus Polen vorgeschlagen. Hintergrund sind steigende Infektionsraten in den letzten Tagen und starke Reiseaktivitäten von Polen nach Norwegen. Reisende, die aus diesen Ländern und Gebieten nach Norwegen kommen, werden zehn Tage unter Quarantäne gestellt. Die Regelung gilt ab dem 19. September.
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