Oslo, 15. August 2025. Die Frist zur Einreichung des ersten Angebots im Ausschreibungsverfahren für den Stad-Schiffstunnel lief am 10. Juni ab. Alle drei Bieter, die nach der Präqualifikation am Wettbewerb teilnahmen, haben ihre Angebote pünktlich eingereicht, teilt die norwegische Küstenverwaltung Kystverket mit. 2021 hatte das norwegische Parlament Storting entschieden, dass das Projekt zur erneuten Prüfung an das Storting zurückgegeben werden muss, wenn der Angebotspreis fünf Milliarden Kronen (gemessen im Kronenwert für 2021) übersteigt. Dies ist nun passiert: Alle drei Angebote lagen über der Höchstgrenze, die das Storting für den Bau des Schiffstunnels genehmigt hat.
Oslo, 16. Februar 2024 (aktualisiert am 19. März). Fünf Bewerber haben sich nach Angaben des norwegischen Energieministeriums für die Teilnahme an der Auktion für Offshore-Windenergie im Gebiet der südlichen Nordsee II qualifiziert, darunter RWE und Energie Baden-Württemberg AG, EnBW, in Partnerschaft mit norwegischen Unternehmen. Die Auktion wird als englische Auktion mit offenem Bieten durchgeführt. In der Auktion konkurrieren die qualifizierten Unternehmen um staatliche Beihilfen, indem sie immer niedrigere Gebote abgeben, bis nur noch ein Bieter übrig ist. Der Teilnehmer mit dem niedrigsten Gebot in Öre/kWh gewinnt die Auktion. Knapp eine Woche vor Auktionsbeginn am 18. März gaben der deutsche Stromkonzern Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) und seine Tochtergesellschaft Norseman Wind bekannt, dass sie sich doch nicht beteiligen würden. Das Storting hat erklärt, dass es bereit sei, im Jahr 2023 bis zu 23 Milliarden Kronen für den Bau des Projekts auszugeben. Doch diese Förderung ist nach Ansicht der EnBW zu gering, teilen norwegische Medien mit. Ein weiterer Grund, warum das deutsche Unternehmen nicht mitbieten will, sei die Forderung, dass der Entwickler die Hochspannungsübertragungen selbst bauen und besitzen muss.