Kategorie: Klimaziele

Osloer Hafen reduziert Emissionen von 2017 bis 2024 um 26 Prozent

Am Containerterminal in Oslo, dem Hauptimporthafen Norwegens, sind alle Schiffskräne elektrisch.©Oslo Havn

Oslo, 23. März 2025. Seit 2017 arbeitet der Osloer Hafen Oslo Havn KF daran, ein Null-Emissionshafen zu werden. Bis 2030 sollen die Emissionen gegenüber 2017 um 85 Prozent gesenkt werden. Ein Aktionsplan „Hafen von Oslo als Null-Emissionshafen“, der 2018 verabschiedet wurde, enthält 17 Maßnahmen zur Erreichung des Klimaziels. Die bisherigen Bemühungen haben zu einer Emissionsreduzierung von 26 Prozent geführt – das entspricht einer Reduzierung von 47.700 Tonnen CO₂ im Jahr 2017 auf 35.000 Tonnen CO₂ im Jahr 2024. Hierzu zählen auch die Emissionen aus der Ein- und Ausschiffung von und nach Oslo. Im Bericht „Stand des Null-Emissionsplans 2017–2024“ stellt der Hafen die bisherigen Ergebnisse der Emissionsreduzierung dar.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Norwegen startet maritimen Dialog mit China – Kampf gegen Plastikverschmutzung als zentrales Thema

Norwegen gehörte zu den Initiatoren eines weltweiten Abkommens gegen die Umweltverschmutzung durch Plastik.©UNEP/Olivier Girard

Peking, 5. März 2025. Norwegen und China haben einen separaten Ozeandialog gestartet, um eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ozeane zu fördern. Die Initiative sei eine Konkretisierung des umfassenderen Dialogs über die grüne Wende, der während des China-Besuchs von Premierminister Støre im September 2024 ins Leben gerufen wurde, teilt das Außenministerium mit. Staatssekretär Andreas Kravik eröffnete den Dialog am 4. März in Peking.

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Norwegens Staatsfonds trennte sich 2024 von 49 Unternehmen

Carine Smith Ihenacho, Director of Equity bei Norges Bank Investment Management, bei der Vorstellung des Berichtes „Verantwortungsvolles Investieren“.©NBIM 

Oslo, 6. Februar 2025. Im vergangenen Jahr hat sich der norwegische Staatsfonds Government Pension Fund Global von seinen Beteiligungen an 49 Unternehmen getrennt. Das waren Unternehmen, die in verschiedenen Nachhaltigkeitsbereichen besonders hohe Risiken aufweisen wie etwa potenzielle Menschenrechts- und Arbeitsrechtsverletzungen, ein unzureichendes Management von Korruptionsrisiken und Geschäftsmodelle, die stark Umweltrisiken ausgesetzt sind, teilte Norges Bank Investment Management, der Verwalter des Fonds, anlässlich der Präsentation des Berichtes „Verantwortungsvolles Investieren 2024“ mit. Seit 2012 hat Norges Bank Investment Management 575 Desinvestitionsentscheidungen getroffen.

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Bericht zum Pariser Abkommen: Norwegen wird Klimaziel erreichen

Finden Sie hier den Bericht als pdf-Dokument.

Oslo, 5. Februar 2025. Norwegen hat im Dezember 2024 seinen Bericht über den Stand der Reduzierung der Treibhausemissionen mit dem Titel Biennial Transparency Report (BTR) an die Vereinten Nationen übergeben. Am 4. Februar stellte Klima- und Umweltminister Andreas Bjelland Eriksen den Bericht in Oslo vor. Der Bericht beschreibt unter anderem, wie Norwegen sein Ziel verfolgt, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Emissionsniveau von 1990 zu senken. Alle Vertragsparteien des Pariser Abkommens sind verpflichtet, alle zwei Jahre ähnliche Berichte vorzulegen. Die erste Vorlage war im Jahr 2024 fällig.

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Gericht erklärt Genehmigung zur Erschließung von zwei Öl- und Gasfeldern in Schottland für rechtswidrig – nochmalige Umweltprüfung erforderlich

Das Rosebank-Projekt von Equinor hat in Großbritannien und in Norwegen zu Demonstrationen geführt.©Jenny Marie Baksaas / Greenpeace

Oslo, 30. Januar 2025. Das Oberste Gericht Schottlands entschied 30. Januar, dass die von der britischen Regierung erteilten Genehmigung zur Erschließung des Rosebank-Ölfeldes durch den norwegischen Energiekonzern Equinor und des Jackdow-Projektes rechtswidrig waren. Rosebank ist das größte unerschlossenen Vorkommens auf dem schottischen Festlandsockel. Die zwei Umweltorganisationen Greenpeace und Uplift hatten gegen die Entscheidung der Regierung und der Genehmigungsbehörde North Sea Transition Authority geklagt, die Erschließung der Felder zuzulassen. Die Umweltorganisationen warfen den Unternehmen vor, eine entsprechende Umweltverträglichkeitsprüfungen („UVP“) nicht durchgeführt zu haben und die Auswirkungen der nachgelagerten Emissionen (Scope-3-Emissionen) seien damit nicht berücksichtigt worden. Das Gericht erklärte die erteilten Lizenzen nun für ungültig, da die damalige britische Regierung in ihrer Entscheidung die Auswirkungen auf das Klima nicht ausreichend berücksichtigt habe, bevor sie den Unternehmen Equinor und Ithaca Energy die Erlaubnis zur Erschließung der Felder erteilte. Das Gericht verbietet die Förderung, jedoch nicht die weitere Entwicklung von Rosebank. Die Unternehmen können ihre Entwicklungspläne entsprechend der rechtlichen Anforderungen überarbeiten und dann erneut Lizenzen beantragen.

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Finanzielle Unterstützung für Bau der größten Biogas- und Düngemittelfabrik in Norwegen

Illustration der geplanten Biogas-Anlage in Jæren.©Bio Jæren AS/Prosjektil

Oslo, 18. Dezember 2024. Bio Jæren AS will die größte Biogas- und Düngemittelfabrik des Landes errichten. Dafür erhielt das Landwirtschaftsunternehmen jetzt von der Förderagentur Enova 124 Millionen NOK. Das Projekt soll sowohl zur Klimareduzierung als auch zur Energieerzeugung und Wertschöpfung in der Landwirtschaft beitragen.

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Hoher Konsum in Norwegen verursacht hohe Emissionen in anderen Ländern

Die Norweger haben einen hohen Verbrauch: Jeder Einwohner emittiert jährlich 14 Tonnen CO2-Äquivalente. Bild vom Karl Johans Gate in Oslo am Black Friday 2021.©Erik Johansen / NTB

Oslo, 28. November 2024. Der Konsum von Gütern und Dienstleistungen in norwegischen Haushalten, Privatunternehmen und im öffentlichen Sektor verursachte im Jahr 2021 einen gesamten Ausstoß von Treibhausgasen von etwa 77 Millionen Tonnen CO2 -Äquivalenten. Das sind etwa 14 Tonnen pro Einwohner. Allerdings entstand nur ein Drittel der Emissionen des norwegischen Verbrauchs in Norwegen. Wie die norwegischen Umweltbehörde Miljødirektoratet errechnet hat, werden zwei Drittel der Emissionen in anderen Ländern verursacht. 44 Prozent der Emissionen stammen aus China und aus Entwicklungsländern, wo beispielsweise Elektrogeräte und Maschinen, Autos, Textilien, Weihnachtsschmuck und viele andere Waren, die Norwegen importiert, hergestellt werden. Die Emissionen in Europa machten im Jahr 2021 18 Prozent der Gesamtemissionen des norwegischen Verbrauchs aus, während sechs Prozent der Emissionen in anderen Industrieländern anfielen.  

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Holmenkollen-Skifestival erhält internationale Auszeichung für Nachhaltigkeit

Stefan Marx, Geschäftsführer des Holmenkollen Ski-Festivals, und Oslos Bürgermeisterin Anne Lindboe nahmen den Preis von Natalie Santer, Vorstandsmitglied der Internationalen Biathlon-Union, entgegen. ©Manzoni/IBU.

Belgrad, September 2024. Beim 16. Ordentlichen Kongress der Internationalen Biathlon Union (IBU) in Belgrad, Serbien, wurden im Rahmen einer besonderen Preisverleihungsnacht die IBU Awards für die Saison 2024 verliehen. Hier erhielt das Organisationskomitee für den Biathlon-Weltcup auf dem Holmenkollen in Oslo, verbunden mit dem Holmenkollen-Skifestval. AS, den Preis für herausragende Nachhaltigkeit „The OC Award for Excellence in Sustainability“. Damit würdigten die Veranstalter die Umsetzung konkreter Maßnahmen, die zu einer direkten Reduzierung der CO2-Emissionen führten.

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Norwegen sieht Einigung zum UN-Klimagipfel als Durchbruch

©Hilke von Hoerschelmann

Baku, 25. November 2024. Der UN-Klimagipfel in Baku endete in der Nacht zum Sonntag. Nach einer Verlängerung der Konferenz einigten sich die Teilnehmer auf ein Dokument, wonach die Industrienationen bis 2035 pro Jahr über 3.000 Milliarden NOK zur Unterstützung der Klimaaktivitäten an Entwicklungsländer zahlen. Die Länder vereinbarten außerdem Regeln zur Zusammenarbeit bei der Emissionsreduzierung. Dies kann durch gemeinsame Projekte oder den Quotenhandel geschehen.

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Norwegische Wirtschaftsdelegation mit 13 Unternehmen auf dem 29. Klimagipfel in Baku

Die Wirtschaft müsse dort präsent sein wo Lösungen für die Klimakrise diskutiert werden, sagt Delegationsleiter Eli Bleie Munkelien von Innovation Norway.©Innovation Norway/ Hilke von Hoerschelmann

Baku, 11. November 2024. Norwegen wird zum zweiten Mal mit einer Wirtschaftsdelegation bei einem Klimagipfel vertreten sein. 13 norwegische Unternehmen und Organisationen nehmen am 29. Klimagipfel teil, der vom 11. bis 22. November in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku stattfindet. Organisiert wird die Präsenz von der norwegischen Wirtschaftsförderagentur Innovation Norway. Norwegens Klima- und Umweltminister Tore O. Sandvik reiste bereits in der vergangenen Woche an, um an einem vorbereitendem Ministertreffen teilzunehmen. Er wird mit dem südafrikanischen Umweltminister Dion George die Verhandlungen über Emissionsreduzierungen leiten. Die Regierung wird außerdem durch Entwicklungsministerin Anne Beathe Tvinnereim vertreten. Premierminister Jonas Gahr Støre und Außenminister Espen Barth Eide werden nicht zur COP29 nach Baku reisen.

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Norwegens Treibhausgas-Emissionen seit 1990 um 9,2 Prozent gesunken

Gesamte Treibhausgasemissionen, 1990–2023, in Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente.

Oslo, 5. November 2024. Die Treibhausgasemissionen in Norwegen beliefen sich im Jahr 2023 auf 46,6 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente. Dies ist ein Rückgang von 9,2 Prozent seit 1990. Mit dem Pariser Abkommen hat sich Norwegen verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Endgültige Zahlen der Statistik zeigen, dass die Treibhausgasemissionen im Jahr 2023 2,3 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente niedriger waren als im Jahr 2022. Dies entspricht nach vorläufigen Zahlen einem Rückgang um 4,7 Prozent. Die Netto-Emissionen der EU lagen 2023 um 37 Prozent unter dem Stand von 1990. Gegenüber dem Vorjahr sind sie um 8,3 Prozent zurückgegangen. Deutschland hat seine Treibhausgasemissionen 2023 gegenüber 1990 um 48,2 Prozent reduziert.

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Herbstversammlung der AHK Norwegen in Frankfurt: Neue Kooperationsfelder im Fokus

Der norwegische Honorarkonsul Axel Hellmann, Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt, hatte die Teilnehmer in die Lounge des Stadions eingeladen.©BPN

Frankfurt/Main, 31. Oktober 2024. Die Herbsttagung der Deutsch-Norwegischen Handelskammer fand in diesem Jahr in Frankfurt/Main statt. Am ersten Abend hatte der norwegische Honorarkonsul Axel Hellmann, Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt, die Teilnehmer in die VIP-Lounge des Eintracht-Stadions eingeladen. Über diesen Rasen sind in den vergangenen Jahren schon einige norwegischer Fußballspieler gelaufen.

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Eisdecke des Gletschers Langfjordjøkelen in Nordnorwegen stark geschmolzen

Das Langfjordjøkel mit dem östlichen Ausläufer. Die e Gletscherzunge ist in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 33 Meter zurückgeschmolzen.©Flugdienst in Tromsø

Tromsø, 29. Oktober 2024. Der Langfjordjøkelen, einer der nördlichsten Gletscher auf dem norwegischen Festland, ist in der diesjährigen Sommersaison so stark geschrumpft wie seit Beginn der Gletschermessungen nicht. Die 67 Meter dicke Eisschicht (2022) des acht Quadratkilometer großen Gletschern in der westlichen Finnmark ging um vier Meter zurück. Der Durchschnitt für den Zeitraum 1989 bis 2023 lag bei einem Meter, teilt die norwegische Wasser- und Energiedirektion NVE mit. Dieser Rückgang führte dazu, dass die aktuelle Fläche allein in diesem Jahr um fast zehn Prozent schrumpfte.  

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Neuer DNV-Bericht: Energieemissionen haben 2024 ihren Höhepunkt erreicht

Finden Sie hier den Bericht, eine Zusammenfassung und eine Auswahl an Grafiken.

Oslo, 10. Oktober 2024. Die energiebedingten Emissionen aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas gehen erstmals seit der industriellen Revolution über einer längeren Zeitraum zurück. Dies ist auf geringere Kosten für Solarenergie und Batterien zurückzuführen, was zum Ausstieg aus der Kohle und zum geringeren Ölverbrauch beiträgt. Dementsprechend geht die norwegische Zertifizierungs- und Klassifizierungsgesellschaft DNV in ihrer jüngsten Prognose zur Energietransformation davon aus, dass die Welt bis zum Ende des Jahrhunderts einen Temperaturanstieg von 2,2 °C erleben wird. 

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Bilfinger erhält Auftrag im Zusammenhang mit Elektrifizierung des LNG-Werkes Melkøya

Der Standort des Elektrodendampfkesselmoduls auf Melkøya.©Equinor

Stavanger, 30. September 2024. Bilfinger Nordics AS hat von Parat Halvorsen AS einen Auftrag zur Isolierung von acht Tanks erhalten, die der norwegische Energiekonzern Equinor ASA zur Elektrifizierung des LNG-Werkes Melkøya in Hammerfest im vergangenen Jahr bei Parat Halvorsen bestellt hat. Durch die Installation von Power-to-Heat-Systemen, die die heutigen Gasturbinen durch Strom aus dem Stromnetz ersetzen werden, will der norwegische Energiekonzern die CO2-Emissionen des LNG-Werkes um etwa 850.000 Tonnen pro Jahr reduzieren.

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