Kategorie: Chemieindustrie

GTAI veröffentlicht Branchenchecks zu Norwegen

Der vom norwegischen Statistikamt SSB erhobene Produktionsindex bescheinigt der Baubranche eine gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres leicht gestiegene Leistung im 1. Halbjahr 2021. Sie blieb allerdings – mit Ausnahme von Renovierungen – unter dem Vorkrisenniveau.©BPN

Stockholm, 3. September 2021 (von Michał Woźniak, Germany Trade & Invest). Norwegische Unternehmen machen ihre Vorjahresverluste unerwartet schnell wett. Einige Branchen bleiben jedoch weiterhin weit unter dem Vorkrisenniveau. Laut dem norwegischen Statistikamt SSB legte die Industrie im 1. Halbjahr 2021 einen Blitzstart hin. Nahezu 30-prozentige Umsatzgewinne gegenüber dem gleichen Zeitraum 2020 und ein 10-prozentiger Zuwachs im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2019 klingen auf den ersten Blick vielversprechend. Das Gros des Wachstums geht allerdings auf die Rohstoffförderer sowie Energiekonzerne zurück – und auf die im Vergleich zu Ende 2019 weiterhin schwächere norwegische Krone (minus vier Prozent). Einige Sektoren wie Druckereien oder der Maschinenbau bleiben derweil fest in der Abwärtsspirale. Ihre Einnahmen lagen nach sechs Monaten 2021 nominal jeweils um ein Fünftel unter dem Wert des gleichen Zeitraums 2019. Bei Schiffsbauern und Papierherstellern drehte sich der positive Trend des Vorjahres.

Finden Sie hier den Branchenchecks von Germany Trade & Invest:

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

GTAI-Branchencheks: Zuversicht kehrt in Norwegen langsam zurück

Die Bauwirtschaft verzeichnete 2020 über alle Sektoren hinweg Rückgänge. Im Hochbau drehte der Trend in der zweiten Jahreshälfte 2020, vor allem dank des Wohnungsbaus, der laut Prognosen 2021 um drei Prozent zulegen soll.©BPN

Oslo, 9. April 2021 (von Michał Woźniak, Stockholm). Germany Trade & Invest geht davon aus, dass die Zuversicht in der norwegischen Industrie langsam zurückkehrt. Als Zusammenfassung verschiedener Branchencheks schreibt die Agentur: Die Aussichten für 2021 werden besser, sind aber weiterhin mit Fragezeichen versehen. Langfristige Investitionsentscheidungen werden deswegen lieber vertagt. Die Umsätze der norwegischen Industrie sind Anfang 2021 auf das Niveau von vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie zurückgekehrt. Nicht alle Sparten erholen sich allerdings gleich schnell. Der Maschinenbau, damit verbundene Dienstleister, papiernahe Sektoren oder Produzenten von Transportmitteln kämpfen weiterhin mit Auftrags- und Umsatzrückgängen – teilweise im zweistelligen Prozentbereich. Nur knapp unter dieser Marke könnte der Rückgang der Industrieinvestitionen gegenüber 2020 bleiben.

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Esso Norge will Ölraffinerie in Slagentangen in Tanklager umwandeln

Slagentangen ist eine von zwei Ölraffinerien in Norwegen. Jetzt soll sie geschlossen werden.©Esso Norge


Oslo, 8. April 2021. Esso Norge AS will seine Ölraffinerie in Slagentangen schließen und an dieser Stelle ein Tanklager errichten. Als Grund nennt das Unternehmen die sinkende Nachfrage nach Raffinerieprodukten in Europa, Überkapazitäten und einen starken Wettbewerb. Zudem sei die Nachfrage nach Flüssigbrennstoff für den Straßenverkehr in Norwegen rückläufig. Wie norwegische Medien berichten, seien 280 Mitarbeiter betroffen. Der Vorstand des Unternehmens ist mit den Mitarbeitern und ihren Vertretern über eine mögliche Umstrukturierung der Geschäftstätigkeit im Gespräch.

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