Kategorie: Bauwirtschaft

VW-Händler Harald A. Møller AS eröffnet neue Importanlage für Autos im Hafen Drammen

Von links: Arne Lorvik, Logistikdirektor bei Harald A. Møller AS, Kjell Arne Hermansen, Bürgermeister der Gemeinde Drammen, und CEO Ulf Tore Hekneby, Harald A. Møller AS©Harald A. Møller AS

Drammen, 28. Oktober 2025. Am Montag, den 27. Oktober, eröffnete die Harald A. Møller AS, Norwegens größter Autoimporteur, im Hafen von Drammen eine neue Autoimportanlage mit einer Kapazität von über 40.000 Autos pro Jahr. Das siebenstöckige Gebäude mit 41.500 Quadratmeter bietet Platz für 1.150 Autos und ist mit modernen Einrichtungen für den Empfang, die Vorbereitung und den Versand neuer Autos ausgestattet. Vom Wareneingang bis zur Fertigstellung erfolgt der Prozess mit minimalen Bewegungen, was sowohl Zeitersparnis als auch Qualitätssteigerung bedeutet, teilt das Unternehmen mit. Die Anlage ist bereits seit einiger Zeit in Betrieb.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

In Norwegen immer geringere Erträge aus neuen Straßenprojekten

Die Rentabilität norwegischer Straßenbauprojekte ist dramatisch gesunken.©Arne Nævra/Samfoto

Oslo, 23. Oktober 2025 (von Morton Welde und Eivind Tveter). Norwegen investiert jedes Jahr Milliarden in neue Straßen, doch der sozioökonomische Nutzen dieser Investitionen nimmt ab. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Rendite neuer Straßen im Laufe der Zeit deutlich gesunken ist – und dass wir heute überwiegend Projekte mit negativer sozioökonomischer Rendite bauen. Dies sind keine Einzelfälle, sondern Teil eines klaren und anhaltenden Trends.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Immer weniger Einfamilienhäuser – dafür größer und grüner

Der Anteil der Einfamilienhäusern an Neubauen geht zurück.©BPN

Oslo, 15. Oktober 2025 (von Anne Holtung, SSB). Heutzutage bauen weniger Menschen Einfamilienhäuser als früher. Im Jahr 2024 war jedes fünfte neue Haus ein Einfamilienhaus, während es 1990 noch die Hälfte war. Was ist aus dem norwegischen Traumhaus geworden? Viele Menschen träumen davon, in ein neues Einfamilienhaus zu ziehen. Ein Neubau bietet viele Vorteile: Das Haus lässt sich an den eigenen Bedürfnissen und denen der Familie anpassen, der Wohnstandard entspricht den heutigen Anforderungen und es besteht in naher Zukunft kein Renovierungs- oder Instandhaltungsbedarf. Aber: Die Zahlen zeigen, dass heute weniger Menschen Einfamilienhäuser bauen als früher.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Erster Tunnelauftrag für das Arna-Stanghelle-Gemeinschaftsprojekt auf dem Markt

Das Gemeinschaftsprojekt von Straße und Bahn, Arna-Stanghell, ist Norwegens größtes Tunnelprojekt. Illustrasjon: Red Ant/Statens vegvesen

Oslo, 2. Oktober 2025. Der erste Auftrag für den Bau des Gemeinschaftsprojektes Arna-Stanghelle ist auf dem Markt. Der Bauauftrag hat einen geschätzten Wert von über einer Milliarde Kronen und die Frist zur Interessenbekundung endet am 4. November. Der Auftrag umfasst den Bau von drei Bautunneln mit einer Gesamtlänge von 3,7 km, jeweils mit zugehörigem Felsschacht für die spätere Entsorgung des Tunnelgesteins im Sørfjord. Der Auftrag beinhaltet auch den Umbau der bestehenden Kreuzung bei Trengereid. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2026 geplant, die Bauzeit beträgt rund 2,5 Jahre.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Fluchtwege im Oslofjordtunnel können für zweite Röhre verwendet werden

Das Tunnelportal zum heutigen Oslofjordtunnel von Hurum.
Das Tunnelportal zum heutigen Oslofjordtunnel von Hurum aus.©Karoline Rage / Statens vegvesen

Oslo, 24. September 2025. Im August 2023 hatte Norwegens Verkehrsminister Nygård bekannt gegeben, dass die Regierung im Staatshaushalt für das nächste Jahr Geld für den Bau eines zweiten Oslofjordtunnels bereitstellt. Mit einer zweiten Tunnelröhre soll die Europastraße E134 von Verpen in Asker nach Vassum ausgebaut werden, sodass die Verbindung zur Autobahn E6 bis 2030 vierspurig fertiggestellt werden kann. Im Zuge der Projektarbeiten teilte die norwegische Straßenverwaltung Statens vegvesen jetzt mit, dass die geplante Oslofjord-Verbindung bereits bestehende Fluchtwege und Felsunterstände des bereits bestehenden Oslofjord-Tunnels nutzen kann.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Über 450 norwegische Unternehmen fordern Realisierung des Stad-Schiffstunnels

Da jedes Angebote der drei Unternehmen, die an der Endrunde des Wettbewerbs beteiligt waren, mehr als fünf Milliarden Kronen beträgt, will das Storting das Projekt nun neu verhandeln.©Zeichnung Norwegische Küstenverwaltung/Snøhetta/Plomp

5. September 2025. Über 450 Unternehmen, vom Einzelunternehmer bis zum Großkonzern, Kreisbehörden, Gemeinden sowie nationale und regionale Interessenverbände haben eine Petition zur Realisierung des Stad-Schiffstunnels unterzeichnet. Zu den Unterzeichnern gehören auch der norwegische Fischerverband, der Küstengewerbeverband, der norwegische Schnellbootverband, NHO Vestland und NHO Møre og Romsdal. Hintergrund des Schreibens an das Storting ist eine Entscheidung des norwegischen Parlaments Storting von 2021, dass das Projekt zur erneuten Prüfung an das Storting zurückverwiesen werden muss, wenn der Angebotspreis fünf Milliarden Kronen (gemessen im Kronenwert für 2021) übersteigt. Dies ist nun passiert: Alle drei Angebote lagen über der Höchstgrenze, die das Storting für den Bau des Schiffstunnels genehmigt hat.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Nordnorwegens größtes Straßenbauprojekt vor dem Zeitplan

Das Bild zeigt drei Personen mit Helmen und Schutzkleidung auf einer Baustelle. Die Bildunterschrift lautet: Hier von links: Geschäftsführerin von Hålogalandsvegen AS, Fridhild Hjortdahl, Skanska-Projektleiterin im Hålogalandsvegen-ÖPP, Are Eliassen, und Projektmanager bei der norwegischen Straßenverwaltung, Reidar Johansen.
Von links: Geschäftsführerin von Hålogalandsvegen AS, Fridhild Hjortdahl, Skanskas Projektleiterin in der öffentlich-privaten Partnerschaft Hålogalandsvegen, Are Eliassen und Projektmanager in der norwegischen öffentlichen Straßenverwaltung, Reidar Johansen.©Hålogalandsvegen Public Private Partnership

Oslo, 25. August 2025. Der Bau des Projekts OPS Hålogalandsvegen, des größten Straßenbauprojektes im Norden Norwegens, ist zu 50 Prozent abgeschlossen und liegt damit mehrere Monate vor dem Zeitplan, teilt die norwegische Straßenbehörde Statens vegvesen mit. Es handelt sich bei dem Vorhaben um eine öffentlich-private Partnerschaft. Auftraggeber ist die norwegische Straßenbaubehörde, Skanska Norway realisiert das Bauprojekt. Der Spatenstich erfolgte vor zwei Jahren. Ab 2028 soll die Straße für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden

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Bau des Stad-Schiffstunnels: Jetzt oder nie!

Illustration des Stad-Schiffstunnels©Norwegische Küstenverwaltung

Oslo, 15. August 2025. Die Frist zur Einreichung des ersten Angebots im Ausschreibungsverfahren für den Stad-Schiffstunnel lief am 10. Juni ab. Alle drei Bieter, die nach der Präqualifikation am Wettbewerb teilnahmen, haben ihre Angebote pünktlich eingereicht, teilt die norwegische Küstenverwaltung Kystverket mit. 2021 hatte das norwegische Parlament Storting entschieden, dass das Projekt zur erneuten Prüfung an das Storting zurückgegeben werden muss, wenn der Angebotspreis fünf Milliarden Kronen (gemessen im Kronenwert für 2021) übersteigt. Dies ist nun passiert: Alle drei Angebote lagen über der Höchstgrenze, die das Storting für den Bau des Schiffstunnels genehmigt hat.

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Norwegischer Automobilverband kritisiert Verschiebung und Verteuerung von Straßenbauprojekten

Die E16 zwischen Arna und Voss wurde in zehn Jahren doppelt so teuer, bevor die Straße schließlich gebaut wurde.©NAF

Oslo, 13. August 2025. Der norwegische Automobilverband NAF kritisiert in einer Pressemitteilung, dass zu viel Geld in Projekte fließt, die nie gebaut werden. Insbesondere im Wahlkampf gebe es viele Versprechen über neue Straßen, Brücken und Bahnstrecken. Der Nationale Verkehrsplan drohe zu einer politischen Sackgasse zu werden. Nun fordert NAF eine umfassendere und verbindlichere Planung neuer Straßenbauprojekte.

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Arbeitsgruppe übergibt Liste mit 72 Maßnahmen für schnelleren Wohnungsbau in Norwegen

Die Vorsitzende des norwegischen Gewerkschaftsbundes (KS), Gunn Marit Helgesen, und Nina Solli, Geschäftsführerin des norwegischen Gewerkschaftsbundes (NHO) für die Bauindustrie, übergaben Kjersti Steneng, Ministerin für Kommunalverwaltung und Bezirksangelegenheiten, den Bericht der Arbeitsgruppe.©Hilde Greve Mo, KDD

Oslo, 2. Juni 2025. Norwegen braucht mehr Wohnraum. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mit dem Bau von 130.000 Wohnungen zu beginnen. Um herauszufinden, was den Bau verlangsamt, hat Kjersti Steneng, Ministerin für Kommunalverwaltung und Bezirksangelegenheiten, am 10. April eine Arbeitsgruppe für schnellere Planungs- und Bauverfahren eingerichtet. Am 2. Juni übergaben Vertreter dieser Arbeitsgruppe der Ministerin eine Liste mit 72 Vorschlägen.

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Jeder dritte Meter Kreisstraße in Norwegen in schlechtem Zustand

Der Belag auf vielen norwegischen Kreisstraßen ist in einem schlechten Zusand.©NAF

Oslo, 20. Mai 2025. Über 30 Prozent der Kreisstraßen sind in Norwegen in einem schlechten Zustand. Das entspricht knapp 14.000 Straßenkilometern. Von den über 44.000 Kilometern Straßen, für die die Landkreise verantwortlich sind, weisen 30,9 Prozent des Straßennetzes eine schlechte oder sehr schlechte Oberfläche auf. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Provinzen: In Buskerud, Telemark, Nordland und Troms liegt der Anteil der Straßen mit schlechter Oberfläche bei über 40 Prozent.  „Die Straßen verrotten und wir befürchten, dass sich der Verfall noch weiter verschlimmern wird“, sagt Ingunn Handagard, Pressemanagerin des Nationalen Automobilforums NAF.

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Tunnel- und Erdrutschschutz mit höchster Priorität der norwegischen Straßenverwaltung

Finden Sie hier eine Präsentation der Norwegischen Straßenverwaltung Statens vegvesen auf der Pressekonferenz am 19. Mai.©Statens vegvesen

Oslo, 19. Mai 2025. Die norwegische Straßenverwaltung Statens vegvesen räumt drei großen Entwicklungsprojekten in Vestland, Finnmark und Rogaland höchste Priorität ein. Das sind Projekte, die vollständig geplant wurden und deren Finanzierung gesichert ist. Das Portfolio der großen Entwicklungsprojekte umfasst insgesamt 30 Vorhaben. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf etwa 100 Milliarden NOK. Im Vergleich zur Priorisierung im Jahr 2023 liegen für sechs der sieben Top-Projekte verbindliche Förderzusagen vor.

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Countdown zur Ausschreibung des ersten Schiffstunnels der Welt

Am 10. Juni werden die Angebote der Bieter für den Bau des ersten Schiffstunnels der Welt offengelegt. Dann erfährt die Küstenverwaltung, wie viel der Stad-Schiffstunnel ungefähr kosten wird.©Zeichnung Norwegische Küstenverwaltung/Snøhetta/Plomp

Oslo, 19. Mai 2025. Am 10. Juni werden die drei Anbieter, die noch im Wettbewerb um den Bau des Stad-Schiffstunnels im Rennen sind, ihre Angebote vorlegen. Dann erhält die norwegische Küstenverwaltung konkrete Angaben über die Baukosten des ersten Schiffstunnels der Welt. Das Bauvorhaben selbst wird im Rahmen eines Turnkey-Vertrages durch einen Generalunternehmer durchgeführt. Die Ankündigung erfolgte im Jahr 2024, 2026 sollen die Bauarbeiten beginnen.

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Sieben neue Projekte in Norwegen testen Lösungen für emissionsfreie Baustellen

Emissionsfreier Massentransport gehört zu den wichtigsten Maßnahmen zur Schaffung emissionsfreier Baustellen.©Øyvind Ellingsen/Norwegische öffentliche Straßenverwaltung

Oslo, 22. April 2025. Sieben Projekte erhalten von der norwegischen Regierung Zuschüsse, um Lösungen für emissionsfreie Baustellen zu testen. Die Pilotprojekte werden von der norwegischen Straßenverwaltung Statens vegvesen und von Bane NOR, zuständig für die Bahninfrastruktur, realisiert. Für das Jahr 2025 werden insgesamt 22,13 Millionen NOK an Unterstützung bereitgestellt, für das Jahr 2026 11,5 Millionen NOK. Bereits im vierten Jahr fördert der Bund Pilotprojekte für emissionsfreie Baustellen. Seit 2022 wurden Zuschüsse in Höhe von insgesamt 218 Millionen NOK bereitgestellt.

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Norwegen verschärft Anforderungen an emissionsfreie Baustellen

150.000 Tonnen Gestein müssen transportiert werden, um den Hammersborg-Tunnel unter dem neuen Regierungsviertel aus Sicherheitsgründen um bis zu zehn Meter abzusenken. Der Abraum, schwarzer Schiefer, wird mit elektrischen Sattelschleppern drei Kilometer durch das Zentrum von Oslo gefahren, von der Baugrube im Regierungsviertel vorbei am Osloer Hauptbahnhof und hinunter nach Grønlikaia am Oslofjord. Im Jahr 2025 werden 7.000 LKW-Ladungen transportiert.©Per Kollstad/Norwegische Straßenverwaltung

Oslo, 8. April 2025. Am 27. Juni 2024 unterzeichneten die norwegische Straßenbehörde Statens vegvesen und das Bauunternehmen Veidekke einen Milliarden-Kronen-Vertrag für den Bau der ersten Straßenring in Oslo. Im Vertrag verpflichtet sich Veidekke, die Gesteinsmassen des Straßenprojekts mit Elektro-Lkw abzutransportieren. Dies wird ab sofort bei allen neuen großen Entwicklungsaufträgen der norwegischen öffentlichen Straßenverwaltung die Regel sein. 

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