
Oslo, 17. September 2026. Europäische Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und eine verstärkte norwegisch-italienische Wirtschaftskooperation standen auf der Tagesordnung bei dem Besuch der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am 17. September in Norwegen. Støre und Meloni erörterten Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Sicherheitslage im Hohen Norden. Sie sprachen außerdem darüber, wie Norwegen und Italien ihre Zusammenarbeit in strategisch wichtigen Sektoren wie Rohstoffgewinnung, Energie, Raumfahrt, Verteidigung und maritimer Industrie vertiefen können.
„Italien ist für Norwegen ein zunehmend wichtiger Partner. In Zeiten wachsender geopolitischer Unruhen braucht Europa mehr Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Vorsorge, Energie und wirtschaftliche Entwicklung. Norwegen und Italien stehen gemeinsam für die Stärkung der Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit Europas ein“, so Ministerpräsident Jonas Gahr Støre. „Wir möchten die Zusammenarbeit in Bereichen stärken, in denen sich unsere Interessen und Kompetenzen ergänzen. Sowohl Norwegen als auch Italien verfügen über führende Unternehmen in ihren jeweiligen Branchen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir durch eine verstärkte Zusammenarbeit Lösungen für einige der größten Herausforderungen Europas beitragen können.“
Der Besuch umfasste auch ein Arbeitsessen mit Vertretern der norwegischen und italienischen Wirtschaft. Die Gespräche knüpften an das norwegisch-italienische Wirtschaftsforum an, das Anfang des Jahres in Rom stattfand, und behandelten unter anderem die Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, maritime Technologie, Raumfahrt und Verteidigungsindustrie.
Italien ist Norwegens zwölftgrößter Exportmarkt und ein wichtiger Partner in den Bereichen Energie, Schifffahrt, Raumfahrt und strategische Rohstoffe. Das Land hat 2026 eine neue Strategie für die Arktis ins Leben gerufen und ist Beobachter im Arktischen Rat.
