
Oslo, 27. Mai 2026. Im Jahr 2025 gab es in Norwegen nach Angaben der norwegischen Statistikbehörde SSB 84,2 Millionen registrierte Bahnreisende, ein Anstieg von fast drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies entspricht gut zwei Millionen zusätzlichen Fahrgästen im Vergleich zu 2024. Der Transportaufwand für den Personenverkehr mit der Bahn stieg von 3,9 Milliarden auf 4,0 Milliarden Personenkilometer. Der Gütertransport auf der Schiene stieg von 2024 bis 2025 um fast drei Millionen Tonnen. Insgesamt wurden 2025 33,5 Millionen Tonnen Güter auf der Schiene transportiert. Das Güterverkehrsaufkommen betrug 2025 3,7 Milliarden Tonnenkilometer, geringfügig höher als im Vorjahr.
„Nie zuvor gab es in Norwegen so viele Zugreisende wie im Jahr 2025. Die Fahrgastzahlen waren während der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen, und 2024 war das erste Jahr, in dem sie wieder über dem Niveau vor der Pandemie lagen. Trotz zahlreicher Herausforderungen für die Bahn stiegen die Fahrgastzahlen 2025 weiter an“, erklärt Jardar Andersen, Sonderberater der norwegischen Statistikbehörde.
Eine durchschnittliche Zugfahrt betrug 2025 – unverändert gegenüber 2024 – 47 Kilometer. Drei von vier Fahrgästen nutzten Nah- und Regionalzüge im Großraum Oslo, darunter den Flughafenzug und die alten Intercity-Strecken. Die Gjøvik-Linie sowie der Nah- und Regionalverkehr in Bergen verzeichneten von 2024 bis 2025 das größte prozentuale Fahrgastwachstum. Knapp drei Prozent der Fahrgäste nutzten Nachtzüge und Fernzüge. Da Fernfahrten jedoch lang sind, machten Fernzüge 24 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens aus.

Von den 33,5 Millionen Tonnen Gütertransport auf der Schiene entfielen 19,2 Millionen Tonnen auf den Import nach Norwegen, 2,9 Millionen Tonnen auf den Export und 11,4 Millionen Tonnen auf den Inlandsverkehr. Der Anstieg der transportierten Menge war hauptsächlich auf vermehrte Erztransporte zurückzuführen. Das gesamte Güteraufkommen auf der Schiene lag im Jahr 2025 weiterhin deutlich unter den Spitzenwerten der Jahre 2020 und 2021.
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