Microsoft steigt für OpenAI beim Rechenzentrum in Narvik ein

Auf dem Campus in Narvik soll ein Rechenzentrum entstehen – eines der größten Onshore-Infrastrukturprojekte in Norwegen.©Illustration NScale

London/Narvik, 14. April 2026. NScale Global Holdings Limited hat seine Vereinbarung mit Microsoft erweitert, um 2027 noch mehr Hochleistungs-KI-Rechenkapazität in Norwegen bereitzustellen. Die Erweiterung des vorherigen Vertrags zwischen Nscale und Microsoft sieht vor, dass der 230-MW-NScale-Campus in Narvik mehr als 30.000 NVIDIA Rubin GPUs (Grafikprozessoren) in Betrieb nehmen soll und damit zu einem der größten Onshore-Infrastrukturprojekte Norwegens wird. Das Vorhaben in Narvik folgt auf die zuvor angekündigte Zusammenlegung des Joint Ventures Aker-Nscale. Ursprünglich war Open AI als Joint Venture Partner von NScale und Aker ASA vorgesehen. Microsoft übernimmt nun das von OpenAI geplante Stargate-Rechenzentrum in Norwegen. Das Projekt wird ausschließlich von NScale geleitet. 

„Die Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit Nscale in Narvik trägt dazu bei, dass Microsoft-Kunden Zugang zu der fortschrittlichen KI-Infrastruktur erhalten, die sie benötigen, da die Nachfrage in ganz Europa weiter wächst. Indem wir skalierbare Kapazitäten mit erfahrenen Partnern wie Nscale bereitstellen, ermöglichen wir die nächste Generation von KI-Workloads mit modernster Infrastruktur im realen Maßstab“, erklärt Jon Tinter, Präsident für Geschäftsentwicklung und Ventures bei Microsoft.

Die geplante KI-Gigafabrik in Narvik soll vollständig mit erneuerbarer Wasserkraft betrieben werden. Das Rechenzentrum ist für eine Kapazität von 230 MW ausgelegt und soll um weitere 290 MW erweitert werden.

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