Oslo, 13. Februar 2026. Am 12. Februar feierte der Hafen von Oslo die Wiedereröffnung der Ekeberghallene – einer einzigartigen Berganlage in Sydhavna, mitten in Oslo. Die 48 Berghallen des Ekeberg-Komplexes haben eine Gesamtfläche von 33.000 Quadratmetern. Jede Berghalle ist zwischen 600 und 700 Quadratmeter groß. Sie gehören dem Oslo Havn. Über den Verwendungszweck hat sich der kaufmännische Direktor des Hafens, Elmar Marthinhussen, gegenüber der Zeitung TU.no geäußert. Die Flächen würden sich für Kunden mit langfristigem Lagerbedarf eignen. Die Hallen könnten allerdings auch als Notlager oder Schutzraum dienen. Vor allem sei der Hafen an Großkunden interessiert. Auch mit den Streitkräften gebe es Gespräche.
Nur wenige Menschen hatten die Hallen bisher betreten. Das Ekeberganlegget wurde ursprünglich in den 1950er Jahren als ambitioniertes Ingenieurprojekt errichtet, das Oslo wichtige Lagerflächen bot und die Erweiterung des Hafengebiets Bekkelaget durch die Verwendung des gesprengten Gesteins als Füllmaterial ermöglichte.
Nach einer umfassenden Sanierung in den Jahren 2024 und 2025 befinden sich die Hallen jetzt auf einem hohen technischen Standard. Sämtliche technische Anlagen wurden erneuert, die Betonkonstruktionen verstärkt und es wurde eine Lüftung eingebaut, die für eine stabile Luftfeuchtigkeit von 55 Prozent sorgt.
Die Sanierung mache die Lageranlagen fit für die Zukunft. Der Hafen von Oslo könne nun staatlichen, kommunalen und privaten Nutzern stabile, sichere und langfristige Lagermöglichkeiten bieten, heißt es in einer Pressemitteilung.




