Bieter für den Stad-Schiffstunnel legen neue Angebote vor

Noch vor Weihnachten wird die norwegische Küstenverwaltung auf Basis der aktualisierten Angebote über die Kosten für den Stad-Schiffstunnel verhandeln.©Norwegische Küstenverwaltung/Multiconsult/Link Arkitektur

Oslo, 3. Dezember 2025. Nach einem politischen Tauziehen um den vorgeschlagenen Staatshaushalt hat das Storting beschlossen, dass die norwegische Küstenverwaltung die Ausschreibung für den Stad-Schiffstunnel weiterführen wird, um dem Storting das Projekt im überarbeiteten Staatshaushalt 2026 vorzulegen. Ende November erhielt die norwegische Küstenverwaltung Kystverket neue und überarbeitete Angebote der drei Bieter (AF Gruppen, das französische Unternehmen Eiffage Génie Civil und Skanska in Zusammenarbeit mit Vassbakk und Stol).

In der Woche vor Weihnachten wird die norwegische Küstenverwaltung eine Verhandlungsrunde auf Basis der aktualisierten Angebote durchführen. Ziel ist es, die optimale Lösung zu finden, Risiken zu minimieren und nicht zuletzt Kosten zu senken, heißt es in einer Pressemitteilung.

„In den überarbeiteten Angeboten lässt sich bereits erkennen, dass eine Kostenreduzierung möglich ist. Wir arbeiten weiterhin gemeinsam mit den Bietern an Maßnahmen zur Kostensenkung und Optimierungsvorschlägen, um das Projekt noch besser und kostengünstiger zu gestalten“, erklärt Harald Inge Johnsen, Projektleiter für den Schiffstunnel in Stad bei der norwegischen Küstenverwaltung.

Laut Johnsen geht es nicht um Milliardeneinsparungen, aber er ist zuversichtlich, dass es sich um Einsparungen in Höhe von mehrere hundert Millionen handeln wird.

Ob der Schiffstunnel gebaut wird oder nicht, ist eine politische Entscheidung, da die norwegische Küstenverwaltung auf einen neuen, umfangreicheren Management- und Kostenrahmen angewiesen sein wird als den vom Storting 2021 festgelegten Kostenrahmen in Höhe von 5,3 Milliarden Kronen (Stand 2025) inklusive Mehrwertsteuer.

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