
Oslo, 25. August 2025. Der Bau des Projekts OPS Hålogalandsvegen, des größten Straßenbauprojektes im Norden Norwegens, ist zu 50 Prozent abgeschlossen und liegt damit mehrere Monate vor dem Zeitplan, teilt die norwegische Straßenbehörde Statens vegvesen mit. Es handelt sich bei dem Vorhaben um eine öffentlich-private Partnerschaft. Auftraggeber ist die norwegische Straßenbaubehörde, Skanska Norway realisiert das Bauprojekt. Der Spatenstich erfolgte vor zwei Jahren. Ab 2028 soll die Straße für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden
Das Projekt erstreckt sich über 82 Kilometer vom Sigerfjordtunnel im Westen durch sieben Tunnel, über 22 Brücken und Durchlässe, über die Tjeldsundbrücke und nach Steinsland im Osten.
Der Bauvertrag hat einen Wert von 11,4 Milliarden NOK. Der Gesamtrahmen für die gesamte Vertragslaufzeit von 21 Jahren, der Bau, Betrieb, Wartung, Finanzierung und Änderungen abdeckt, beträgt 20 Milliarden NOK.

„Der Tunnelvortrieb ist zu 85 Prozent fertiggestellt. Das bedeutet, dass 23.000 der insgesamt 27.000 Meter Tunnel vorgetrieben wurden und in zwei der sieben Tunnel des Projekts der Durchbruch erfolgte. Von den insgesamt 55 Kilometern offener Straße sind 40 Prozent fertiggestellt. Wir haben 45 Prozent aller Bauwerke installiert, darunter mehrere der 22 Brücken des Abschnitts. Damit liegt die Gesamtfertigstellungsrate bei 50 Prozent. Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Projektleiter Are Eliassen.
Insgesamt wurden im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts bislang fast 2,7 Millionen Arbeitsstunden erbracht. Skanska und seine Subunternehmer beschäftigen derzeit über 900 Mitarbeiter im Rotationsverfahren für das gigantische Projekt.
„Wir sind mit dem bisherigen Projektverlauf sehr zufrieden. Eine effektive Planung, die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten und qualifizierte Teams waren für den guten Fortschritt entscheidend“, sagt Projektleiter Reidar Johansen von der norwegischen Straßenverwaltung.
Das PPP-Projekt E10/rv.85 Tjeldsund–Gullesfjordbotn–Langvassbukt soll Harstad, Evenes, Lødingen und Sortland enger miteinander verbinden, für deutlich mehr Verkehrssicherheit und bessere Erreichbarkeit sorgen und eine die Fahrzeit zwischen Sortland und Harstad um 40 Minuten verkürzen.
„Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob wir den Eröffnungstermin für die gesamte Anlage vorverlegen können. Aber es ist möglich, dass wir bei weiterhin guten Fortschritten eine frühere Eröffnung einzelner Bereiche erreichen können“, sagt Reidar Johansen, Projektleiter bei Statens vegvesen.
Die offizielle Eröffnung des ersten fertiggestellten Abschnitts des Projekts, Kåringskrysset, findet am 17. September dieses Jahres statt.
