
Oslo, 10. Juli 2025. Im Mai unterzeichneten der italienische Industrieminister Adolfo Urso und Vize-Außenminister Edmondo Cirielli anlässlich eines Besuchs in Tromsø und Andøya sowie auf dem Weltraumbahnhof Andøya mit der norwegischen Handels- und Industrieministerin Cecilie Myrseth eine Kooperationsvereinbarung zu kritischen Rohstoffen. Jetzt trafen sich Urso und Myrseth in Rom zu Gesprächen über die Beschleunigung der Kooperation. Im Rahmen der Zusammenarbeit zu kritischen Rohstoffen haben Norwegen und Italien nun vereinbart, auf Regierungsebene eine Arbeitsgruppe einzurichten.
„Norwegen und Italien haben ein gemeinsames Interesse daran, die europäische Beteiligung an Wertschöpfungsketten für kritische Rohstoffe zu stärken. Dieses Abkommen ist das jüngste einer Reihe von Abkommen und Industriepartnerschaften, die Norwegen kürzlich unterzeichnet hat. Es ist wichtig, dass wir mit Freunden und Verbündeten zusammenarbeiten und Informationen austauschen“, sagt Myrseth.
Das übergeordnete Ziel der norwegischen Regierung ist es, die nachhaltigste Mineralindustrie der Welt aufzubauen. Am 21. Juni verabschiedete das Storting ein neues, modernisiertes Mineraliengesetz. Das Gesetz soll zu einem moderneren Rahmen und effizienteren Prozessen für neue Mineralienprojekte beitragen.
„Norwegen sei gut aufgestellt, um dies zu erreichen. Wir verfügen über bedeutende Bodenschätze, die Wertschöpfung und profitable Arbeitsplätze ermöglichen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der globalen Chancen und Herausforderungen des grünen und digitalen Wandels leisten können“, sagt Handels- und Industrieministerin Cecilie Myrseth.
Die norwegische Metallindustrie gehöre außerdem zu den nachhaltigsten der Welt und sei ein wichtiger Lieferant kritischer Rohstoffe wie Aluminium und Nickel für den europäischen Markt, heißt es in einer Pressemitteilung der Regierung.
