Nel ASA erwartet stärkeren Auftragseingang

Im Werk von Glencore Nickel in Kristiansand wurde im vergangenen Sommer in einer neuen Wasserstoffproduktionsanlage ein zweiter Elektrolyseur von Nel ASA installiert.©NEL ASA

Oslo, 26. Januar 2025. Der norwegische Wasserstoff-Spezialist Nel ASA kündigte bei der Vorstellung seiner Ergebnisse im vierten Quartal 2024 eine Reduzierung der Investitionen um 50 Prozent an. Für dieses Jahr erwartet Håkon Volldahl, Präsident und CEO des Unternehmens, einen stärkeren Auftragseingang als 2023 und 2024. Für das vierte Quartal meldete Nel einen Umsatz aus Verträgen mit Kunden in Höhe von 416 Millionen NOK, was dem Vorjahresquartal entspricht. Das EBITDA im Quartal betrug -36 Millionen NOK, eine Verbesserung gegenüber -78 Millionen NOK im vierten Quartal 2023. Die Alkaline-Division leistete einen positiven Beitrag mit einem gemeldeten EBITDA von 19 Millionen NOK, während die PEM-Division Verluste von -22 Millionen NOK einfuhr. Der Auftragseingang für das Quartal betrug 148 Millionen NOK (Q3 2023: 131 Millionen), der Auftragsbestand 1.614 Millionen NOK und der Kassenbestand 1.876 Millionen NOK. Auch der Jahresbericht wurde veröffentlicht.

Die Einnahmen seien durch die Lieferung von alkalischer Elektrolyseurausrüstung positiv beeinflusst worden, während die Einnahmen aus dem Verkauf von PEM-Elektrolyseurausrüstung aufgrund des Zeitpunkts der Projektlieferungen niedrig waren, teilt das Unternehmen mit. Alkaline hätte ein positives EBITDA, das durch höhere Einnahmen, solide Bruttomargen bei Gerätelieferungen und Meilensteinzahlungen für Technologielizenzen bedingt war, was jedoch durch den negativen Beitrag von PEM mehr als ausgeglichen wurde.

„Ich freue mich, dass unsere Geschäftsergebnisse im Jahr 2024 weiterhin aufwärts gerichtet waren. Seit 2022 haben wir den Umsatz fast verdoppelt, die EBITDA-Verluste um 60 Prozent gesenkt und den Bargeldverbrauch deutlich reduziert“, so Volldal. „Wir erwarten in diesem Jahr einen stärkeren Auftragseingang als 2023 und 2024, und ich bin überzeugt, dass Nel aufgrund unserer starken Legacy-Plattformen und unserer bahnbrechenden Plattformen der nächsten Generation zu den erfolgreichen OEMs für Elektrolyseure gehören wird,.“

Nach der Ausgliederung der ehemaligen Tankabteilung (jetzt Cavendish Hydrogen) sei der operative Cash-Burn-Rate deutlich reduziert worden und das Unternehmen habe seine Kapazitätsauslastung und die Größe seiner Organisation an die Marktnachfrage angepasst, wobei es aufgrund der Umsetzungszeit zu einigen Verzögerungen gekommen sei. Darüber hinaus werde Nel seine Investitionen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um etwa 50 Prozent reduzieren. Dies könne erreicht werden, ohne Kompromisse bei Technologieinvestitionen und der strategischen Position einzugehen. Das Unternehmen verfüge bereits ab Anfang 2025 über eine erhebliche jährliche Produktionskapazität und könne frühere Investitionen nutzen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Finden Sie hier den Bericht und hier die Präsentation für das vierte Quartal 2024

Finden Sie hier den Jahresbericht.

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