Norwegischer Energiekonzern Equinor erwirbt Minderheitsbeteiligung an dänischem Windkraftunternehmen Ørsted

Durch die Transaktion wird Equinor zum zweitgrößten Anteilseigner von Ørsted nach dem dänischen Staat©Equinor

Oslo, 7. Oktober 2024. Der norwegische Energiekonzern Equinor ASA hat 41.197.344 Aktien an dem dänischen Windkraftunternehmen Ørsted A/S erworben. Das entspricht 9,8 Prozent der Aktien und Stimmen des Unternehmens. Durch die Transaktion wird Equinor zum zweitgrößten Anteilseigner von Ørsted nach dem dänischen Staat, der eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen hält, teilt Equinor mit. Die Eigentümerposition von Equinor wurde im Laufe der Zeit durch eine Kombination aus Marktkäufen und einem Blockhandel aufgebaut. Equinor unterstütze die Strategie und das Management von Ørsted, strebe jedoch keinen Sitz im Vorstand an.

Der aktuelle Marktwert der Beteiligung von Equinor an Ørsted beträgt rund 2,5 Milliarden US-Dollar, basierend auf einem Schlusskurs von 418 DKK pro Aktie am Freitag, den 4. Oktober, und einem USD/DKK-Wechselkurs von 6,8. Vorbehaltlich der Erteilung behördlicher Genehmigungen gemäß den geltenden Vorschriften für ausländische Direktinvestitionen beabsichtigt Equinor, seinen Anteil auf zehn Prozent zu erhöhen. Derzeit gebe es keine Pläne, den Anteil weiter zu erhöhen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Transaktion soll innerhalb des von Equinor kommunizierten Finanzrahmens ausgeführt werden.

Ørsted verfügt über eine Nettokapazität zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von rund 10,4 GW und ein Bruttoportfolio an Offshore-Windkraftprojekten in der Umsetzung von rund 7 GW. Ziel des Unternehmens ist es, bis 2030 eine installierte Bruttokapazität an erneuerbaren Energien von rund 35 bis 38 GW zu erreichen.

„Diese Investition steht im Einklang mit Equinors Strategie des wertorientierten Wachstums im Bereich erneuerbarer Energien. Die Offshore-Windindustrie steht derzeit vor einer Reihe von Herausforderungen, aber wir bleiben zuversichtlich, was die langfristigen Aussichten für den Sektor und die entscheidende Rolle angeht, die Offshore-Wind bei der Energiewende spielen wird“, sagt Anders Opedal, CEO von Equinor.

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