Immer mehr Norweger kaufen dank Digitalisierung Alltagswaren außerhalb von Öffnungszeiten ein

Im Lebensmittelgeschäft Joker in der Gemeinde HItra auf der Insel Dolmøy wurde Retail Multi Automation (RMA) erstmals angewendet. Immer mehr Norwegen nutzen die Möglichkeit, in Läden mit RMA-Technologie rund um die Uhr einzukaufen.©Liberty Now

Oslo, 7. August 2024. Immer mehr Geschäfte in Norwegen nutzen die Retail Multi Automation (RMA)–Technologie des norwegischen Unternehmens Liberty Now, um ihren Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten das Einkaufen zu ermöglichen. Im Juli dieses Jahres wurden 429.133 Transaktionen in den Filialen der Händler, die die Technologie nutzen, in ganz Norwegen gezählt. Entsprechende Software, Kameraüberwachung und künstliche Intelligenz sorgen für Sicherheit. Kunden können sich mit ihrer Bankkarte oder dem Mobiltelefon rund um die Uhr Zugang zum Laden verschaffen, sich einschließen, einkaufen, die Artikel an der Selbstbedienungskasse scannen und bezahlen. Mit dem Scannen des Kassenbons kann der Laden wieder verlassen werden.

Wie Liberty Now mitteilt, habe es im Juni ein enormes Wachstum gegeben, da zum Sommer hin mehrere Geschäfte eröffnet haben, die die RMA-Technologie nutzen. Im Juli kauften 9,6 Prozent der Kunden ein, als alle anderen Geschäfte geschlossen waren (23:00-07:00 Uhr). Geschäfte, die die RMA-Technologie nutzten, hätten aufgrund der verlängerten Öffnungszeiten einen erheblichen Mehrhandel realisiert. Für viele Geschäfte, die früher bereits nachmittags geschlossen hatten, habe die Technologie einen völlig neuen Alltag für Geschäfte und Kunden geschaffen. Jetzt könnten Kunden einkaufen, wann sie wollen, und Mitarbeiter können nach Hause gehen.

Anzahl der Transaktionen, die Kunden mithilfe der RMA-Technologie von Liberty Now in High-Tech-Lebensmittelgeschäften in ganz Norwegen durchgeführt haben

©Liberty Now

Im Juli war der Sonntag der Wochentag mit dem größten Handel. Dies erleichtere das Leben der Kunden, da die Technologie völlig neue Möglichkeiten eröffne, indem sich der Laden um sich selbst kümmere und die Inhaber nicht darauf angewiesen ist, Mitarbeiter sonntags arbeiten zu lassen. Das System benachrichtigt Mitarbeiter, wenn Kunden Hilfe benötigen, sodass diese mithilfe der Technologie auf einfache und effiziente Weise helfen können, ohne physisch im Geschäft anwesend sein zu müssen.

Wie das Unternehmen mitteilt, gibt die RMA-Technologie den Geschäften die volle Kontrolle in Bezug auf Diebstahl. Der einzelne Betreiber oder Eigentümer könne selbst entscheiden, wie viel von der Technik er in diesem Bereich einsetzen möchte. Im Allgemeinen sei Diebstahl jedoch in Geschäften, die RMA-Technik nutzen, kein Problem.

Umsätze auf die verschiedenen Wochentage im Juli verteilt

©Liberty Now

Die Filialen würden eine sehr hohe Qualität aufweisen. Nur 0,8 Prozent der Transaktionen würden aufgrund von „nicht gefundenen Artikeln“ oder „fehlenden Barcodes“ abgebrochen, was einfach und schnell vom Betreiber, der die Filiale betreut, aus der Ferne behoben werden kann. Die Filialen hätten auch eine gute Kontrolle über den Verkauf von Waren mit Altersbeschränkung, wobei alle Verkäufe aus der Ferne über RMA Store Management abgewickelt werden

Mit RMA-Butikkstyring (RMA Filialleitung) habe Liberty Now eine Technologie entwickelt, die im Hinblick auf Gesetze und Vorschriften zum Branchenstandard für den Verkauf aller Arten von altersspezifischen Waren geworden ist, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Technologie sei über mehrere Jahre hinweg von kommunalen Fachleuten, der Polizei, Anwälten und Inspektoren gründlich getestet worden.

Die RMA-Technologie wurde speziell im Rahmen eines Forschungsprojekts von 2014 bis 2018 entwickelt. 

Ein Geschäft mit RMA-Geschäftsleitung muss sich einer unabhängigen Prüfung unterziehen, um eine Autorisierung zu erhalten, zusätzlich zu einer jährlichen Prüfung, um die Autorisierung zu erneuern. 

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