Norwegens Regierung legt Förderprogramm für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen vor

©Ole Jørgen Bratland/Eaquinor/Energieministerium

Oslo, 26. Juni 2024. Das Energieministerium hat am 26. Juni einen Vorschlag für ein Förderprogramm für schwimmende Offshore-Windenergie in den Gebieten Vestavind B und Vestavind F, einschließlich Utsira Nord, zur Konsultation vorgelegt. Die Änderung umfasst aktualisierte Kostenschätzungen für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen. Darüber hinaus werden in der Konsultation verschiedene Optionen zur Umsetzung der Flächenvergabe und des Wettbewerbs um die staatliche Förderung von Offshore-Windenergie skizziert. Außerdem wird näher erläutert, warum eine Unterstützung für den Ausbau der Offshore-Windkraft notwendig ist.

„Damit sind wir der Entwicklung einer schwimmenden Offshore-Windenergie auf dem norwegischen Festlandsockel einen Schritt näher gekommen. Dies werde eine deutliche Steigerung der erneuerbaren Stromproduktion bedeuten und der Zulieferindustrie ein neues, wichtiges Standbein geben können“, sagt Energieminister Terje Aasland. Offshore-Windkraft in Norwegen sei immer noch Pionierarbeit. Die Regierung habe dieser Arbeit hohe Priorität eingeräumt.

Die Regierung will bis 2040 30 GW Offshore-Windenergie bereitstelltn. Die nächste Ausschreibungsrunde soll im Jahr 2025 stattfinden. Das Energieministerium arbeitet daran, sicherzustellen, dass das Förderprogramm für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen in Vestavind B und Vestavind F vor Ende 2024 vorliegen wird und die Fläche schnellstmöglich im Jahr 2025 ausgeschrieben werden kann.

Eine Anhörung ist eine Anforderung gemäß den Richtlinien für staatliche Beihilfen und somit eine Voraussetzung für den Erhalt angemeldeter staatlicher Beihilfen für Offshore-Windenergie in diesen Gebieten. Die Konsultationsfrist endet am 23. August 2024.

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