IWF erwartet höheres Wachstum der norwegischen Wirtschaft

Oslo, 28. Juni 2024. Die wirtschaftliche Aktivität in Norwegen wird sich allmählich verbessern und die Realeinkommen werden wieder steigen. Dies ist eine der Schlussfolgerungen der jährlichen Bewertung der norwegischen Wirtschaft und norwegischen Wirtschaftspolitik durch den Internationalen Währungsfonds (IWF), die in einer Pressekonferenz im Finanzministerium in Oslo vorgestellt wurde.

Im Bericht des IWF wird hervorgehoben, dass der norwegische Arbeitsmarkt solide geblieben sei und die Inflation auf dem Weg nach unten sei. Der Bericht stellt fest, dass Norwegen eine höhere Produktivität aufweist als viele andere Länder, das Wachstum in den letzten Jahren jedoch schwach war. Der IWF hält das Finanzsystem für robust, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass auf finanzielle Risiken geachtet müssen.

Der IWF weist außerdem darauf hin, dass Anstrengungen erforderlich sind, um mehr Menschen in Arbeit zu bringen, die Zahl der Krankengeld- und Invaliditätsrenten zu senken und das Produktivitätswachstum in der Wirtschaft zu stärken. Der IWF betont, dass gute Rahmenbedingungen, starke Staatsfinanzen und solide Banken sowie ein umfassendes Sicherheitsnetz und eine gute Fähigkeit zur Umsetzung von Veränderungen Norwegen eine gute Ausgangslage für die Bewältigung der bevorstehenden Herausforderungen bieten.  

In der vergangenen Woche traf sich eine Delegation des IWF mit den norwegischen Behörden, akademischen Kreisen, Finanzinstituten und den Parteien des Arbeitslebens. Heute wurde ihr Länderbericht an Staatssekretär Erlend Grimstad (Sp) im Finanzministerium übergeben. Der Abschlussbericht wird dem IWF-Vorstand später in diesem Jahr vorgelegt.

Sehen Sie hier mehr Informationen zur Bewertung Norwegens.

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