Tankabteilung von Nel ASA an der Osloer Börse notiert – Konzentration jetzt auf Herstellung von Elektrolyseuren

Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Robert Borin, CEO, und Marcus Halland, CFO, läuten Cavendish Hydrogen die Startglocke an der Osloer Börse©Nel ASA

Oslo, 12. Juni 2024. Der norwegische Hydrogen-Spezialist Nel ASA will sich künftig ausschließlich auf die Entwicklung und Bereitstellung erstklassiger Elektrolyseure zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff konzentrieren. Nach der Ausgliederung von Cavendish Hydrogen ASA, der Tanksparte des Unternehmens, und der Notierung von Cavendish an der Osloer Börse am 12. Juni (die vierte Notierung des Jahres in Oslo und die 20. Notierung an der Euronext), sollen nun einhundert Prozent der Kapazitäten und des Wasserstoff-Know-hows in die Entwicklung und Bereitstellung der zuverlässigsten und energieeffizentesten Elektrolyseure investiert werden, erklärte CEO Håkon Volldal.

Cavendish Hydrogen ist ein Spin-off der Tankabteilung von Nel. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung, Produktion, Vermarktung, den Vertrieb und Service von Wasserstofftankstellen für Straßenfahrzeuge spezialisiert und ist weltweit tätig. Ziel des Spin-offs ist die Schaffung von zwei unabhängigen Pure-Play-Unternehmen mit dem Ziel, in ihren jeweiligen Bereichen Marktführer zu werden. Bei der Markteröffnung am 12. Juni hatte das Unternehmen einen Marktwert von 1,062 Milliarden NOK. 

Nach der Ausgliederung von Caendish Hydrogen wird Nel etwa 450 Mitarbeiter in Norwegen und den USA haben. Neben der Weiterentwicklung und Verbesserung seiner bestehenden PEM- und atmosphärischen alkalischen Elektrolyseure will Nel stark in druckbeaufschlagte alkalische und PEM-Technologien der nächsten Generation investieren. Die Entwicklung von PEM-Elektrolyseuren der nächsten Generation, eine Zusammenarbeit, die das umfassende Wasserstoffwissen der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Nel und General Motors nutzt, schreite schnell voran. Außerdem habe sich Nel Mittel vom US-Energieministerium gesichert, um seine AEM-Elektrolyseurtechnologie weiterzuentwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die jährliche Produktionskapazität der vollautomatischen Elektrodenfertigungsanlage in Herøya, Norwegen, habe sich von 500 MW auf ein GW verdoppelt. Darüber hinaus habe Nel seine jährliche Produktionskapazität in seiner PEM-Fertigungsanlage in Wallingford, Connecticut, auf 500 MW gesteigert. Wie in Herøya würden auch im Werk in Wallingford alle wichtigen Produktionsschritte automatisiert. Darüber hinaus sollen mehrere Produktionsprozesse, die bisher von Subunternehmern durchgeführt wurden, ins Unternehmen verlagert und optimiert werden.

Die Ergebnisse des Unternehmens für das erste Quartal 2024 zeigten, dass Nel auf dem richtigen Weg zu schwarzen Zahlen ist, und die Alkali-Sparte erreichte einen wichtigen Meilenstein und erreichte ein positives EBITDA.

„Unsere Umsätze und unser EBITDA verbessern sich weiter, was zeigt, dass das Geschäftsmodell mit Skaleneffekten funktioniert“, sagte Volldal bei der Präsentation der Ergebnisse.

Finden Sie hier weitere Informationen zu Nel ASA.

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× Featured

Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens