Erneut Führungswechsel bei FREYR Battery – nennenswerte Umsätze und Gewinne sollen schneller erzielt werden

FREYR ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen weltweit, das die Funktionalität der Giga-Produktionslinienausrüstung für die zweite Generation der 24M Technologies SemiSolid 
TM-Plattform erfolgreich demonstriert hat.©FREYR

New York, Oslo und Newnan, GA, 6. Juni 2024. FREYR Battery, ein Entwickler von Produktionskapazitäten für Batteriezellen der nächsten Generation, gab heute den Rücktritt von Birger Steen von seinen Positionen als CEO und Vorstandsmitglied bei FREYR bekannt. Tom Jensen, Mitbegründers des Unternehmens und derzeitiger Vorstandsvorsitzender, wurde zum neuen Chief Executive Officer ernannt. Diesen Posten hatte er bereits vor Birger Steen inne. Der derzeitige Direktor Daniel Barcelo wurde Vorstandsvorsitzender und Evan Calio neuer CFO.

„Herr Steen wird den Vorstand mit sofortiger Wirkung verlassen. Unabhängig davon hat Oscar Brown, CFO von FREYR, mit dem Unternehmen an der Nachfolgeplanung gearbeitet und das Unternehmen kürzlich über seine Absicht informiert, aus persönlichen Gründen zurückzutreten. Sowohl Herr Steen als auch Herr Brown werden für eine gewisse Zeit im Unternehmen bleiben, um einen reibungslosen Übergang für Herrn Jensen und Herrn Calio zu gewährleisten“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Vorstand von FREYR sei davon überzeugt, dass das neue Managementteam die beschleunigte strategische Ausrichtung des Unternehmens auf die USA und seine wichtigsten Initiativen voll und ganz unterstützen werde. Dazu gehören:

  • Verfolgung organischer und anorganischer Möglichkeiten in den USA, um die Zeitpläne von FREYR hinsichtlich Umsatz und EBITDA zu beschleunigen;
  • Weiterentwicklung der nächsten Generation der 24M SemiSolid TM- Technologie durch Vorgänge im Customer Qualification Plant („CQP“);
  • Abschluss einer konventionellen Technologievereinbarung mit einem etablierten Zellproduzenten.

Der Vorstand und das neue Management wollen sich darauf konzentrieren, die Zeitspanne bis zur Erzielung nennenswerter Umsätze und Gewinne zu verkürzen und letztlich einen nachhaltigen Wert für die Aktionäre zu schaffen.

„Unsere Branche, die in allen relevanten Marktsegmenten weiterhin exponentiell wächst, durchläuft eine dynamische Phase des schnellen Wandels. Uns wurde klar, dass wir unseren Fokus anpassen mussten, um den einzigartigen Technologievorteil und die große Talentreserve zu nutzen, die FREYR auszeichnet“, erklärt Tom Jensen. „Nach diesen Schritten werden wir unsere Bemühungen beschleunigen, die scheinbar ständig aufkommenden neuen Beteiligungsstrategien zu nutzen und die Lücke auf dem US-Markt zu schließen. Ich bin sehr stolz auf die Fortschritte, die unser Team bei CQP täglich mit einer weltweit ersten US-amerikanischen IP-basierten Batterietechnologie im industriellen Maßstab macht.“

Freyr Batteriy wollte ursprünglich eine große Batteriefabrik in Norwegen in Mo i Rana bauen. kündigte dann aber eine Reduzierung der Investitionen an. Grund seien fehlende wettbewerbsfähige regulatorische Rahmenbedingungen für die Skalierung der Batterieherstellung in Norwegen und Europa. Norwegen und Europa hätten noch keine wettbewerbsfähige Antwort auf den US-amerikanischen Inflation Reduction Act („IRA“) oder ähnliche Anreize aus Kanada geboten. 

Das Unternehmen hat seinen Sitz inzwischen in die USA verlegt und ist seit 2021 an der New Yorker Börse notiert.

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