Einigung im Storting über einen neuen Tunnel unter dem Oslofjord

E134 Oslofjord-Verbindung – Bauphase 2 © NVDB, Geovekst, die Gemeinden und Open Street Map/Statens vegvesen

Oslo, 21. Mai. Der gemeinsame Verkehrsausschuss im norwegischen Parlament Storting befürwortet den Bau eines neuen Tunnels unter dem Oslofjord. Das meldet die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Der Tunnel soll parallel zur bestehenden Oslofjord-Verbindung auf der E 134 verlaufen. Der Kostenrahmen beträgt 7.750 Millionen NOK.

Nachdem das Projekt im Staatshaushalt für 2023 verschoben wurde, ist im diesjährigen Staatshaushalt festgelegt, dass das Projekt unter der Bedingung beginnen wird, dass das Storting dem Vorschlag einer teilweisen Mautfinanzierung und eines Kostenrahmens zustimmt. Die Finanzierung des Bauprojekts E134 Oslofjord-Verbindung, Phase 2, basiert auf staatlichen Mitteln und Mautgebühren. Das Projekt wird unter anderem im Nationalen Transportplan 2022–2033 erwähnt.

Der Entwicklungsvorschlag wurde im April an das Storting geschickt. Am 21. Mai stimmten die Arbeiterpartei, die Konservativer Partei Høyre, SV, SP und die Liberaler Partei dem Vorschlag des Ministeriums zu, wie NTB berichtet. Auch die Fremskrittspartiet FrP befürwortet den Tunnelbau, lehnt jedoch die Lösung ab, dass das Projekt bis 2042 teilweise durch Mautgebühren finanziert wird. Sie will eine vollständige staatliche Finanzierung.

Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2025 beginnen und im Jahr 2032 soll der Tunnel für den Verkehr freigegeben werden, teilt Statens vegvesen mit.

Der neue Tunnel wird nicht nur die Verkehrszeit verringern. Durch den Ausbau auf zwei Spuren soll er vor allem die Möglichkeit von Kollisionen im Tunnel ausschließen.

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