Norwegen vereinbart Zusammenarbeit mit Grönland und Dänemark im Bereich Meeresbodenmineralien

Kjersti Dahle, Direktor für Technologie, Analyse und Koexistenz beim norwegischen Offshore-Direktorat, mit einer Sulfidprobe vom Meeresboden.©Arne Bjørøen.

Oslo, 15. April 2024. Norwegen und Dänemark haben ein Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit im Bereich Meeresbodenmineralien unterzeichnet. Im Februar dieses Jahres vereinbarte die norwegische Offshore-Direktorat NOD bereits mit den grönländischen Behörden, dem Greenland Institute of Natural Resources und GEUS (Geological Survey of Denmark and Greenland), eine Zusammenarbeit zur Gewinnung zusätzlicher Erkenntnisse über Mineralien auf dem Meeresboden. Für das Projekt „Wissenszentrum für verantwortungsvolle Beschaffung von Tiefseemineralien in der Arktisregion“ beantragten die Partner eine Finanzierung beim Nordischen Ministerrat. Eine entsprechende Antwort erwarten sie noch vor dem Sommer.

Das Projekt zielt darauf ab, in den drei Ländern eine gemeinsame Wissensbasis zu mineralischen Aktivität auf dem Meeresboden aufzubauen. Dies soll durch gemeinsame Arbeitstreffen/Diskussionen erreicht werden. Die Kommunikation mit verschiedenen Stakeholdern und Vertretern der Öffentlichkeit sei ein wichtiger Teil dieser Bemühungen, teilt das Offshore-Direktorat mit.

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