Oslo und Akerhus: Busse sollen vorankommen – Elektroautos müssen weichen

Ab dem 6. Mai dürfen Elektroautos nicht mehr auf den Fahrspuren des öffentlichen Nahverkehrs im Straßennetz in Oslo und Akershus fahren. Dies gilt sowohl für Gemeindestraßen als auch für Bundes- und Europastraßen.©Knut Opeide/Statens vegvesen

Oslo, 2. April 2024. Ab dem 6. Mai dürfen Elektroautos in Oslo und der Provinz Akerhus nicht mehr auf den Busspuren fahren, sondern dürfen nur noch auf den Spuren fahren, auf denen auch der übrige Verkehr unterwegs ist. Das vorübergehende Verbot gilt rund um die Uhr, unabhängig davon, wie viele Passagiere sich im Elektroauto befinden. Grund ist die Sperrung des Straßenrings 1 während des Wiederaufbau des Hammersborgtunnels und der Modernisierung des Vaterlandstunnels. Die Sperrung des Rings 1, die für drei Jahre geplant ist, werde zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf dem übrigen Straßennetz führen und es bestehe die Notwendigkeit, den öffentlichen Nahverkehr aufrecht zu erhalten, teilt Statens vegvesen mit.

„Der Anteil von Elektroautos auf den Fahrspuren des öffentlichen Nahverkehrs sei in der Hauptverkehrszeit inzwischen so groß, dass die Busse erheblich verspätet seien“, sagt Halvard Gavelstad, Projektleiter Verkehr bei der norwegischen öffentlichen Straßenverwaltung Statens vegvesen.

Die Maßnahme wird einige Zeit vor der eigentlichen Schließung des Rings 1 eingeleitet, sodass vor Beginn der Tunnelarbeiten Zeit für etwaige Anpassungen bleibt. Das vorübergehende Verbot von Elektroautos auf den Fahrspuren des öffentlichen Nahverkehrs sei eine von mehreren Maßnahmen, um den privaten Autoverkehr im Zentrum von Oslo einzuschränken und mehr Menschen dazu zu bewegen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad reisen oder zu Fuß zu gehen, teilt Statens vegvesen mit.

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× Featured

Drei Tage Oslo mit BusinessPortal Norwegen