Nel ASA erhält weitere 75 Millionen US-Dollar zur Unterstützung des Werkes in Michigan

Oslo, 13. März 2024. Das US-Energieministerium (DOE) und der Bundesstaat Michigan haben gemeinsam 75 Millionen US-Dollar an Geldanreizen und Zuschüssen für den Bau der von Nel ASA geplanten Elektrolyseur-Produktionsanlage in Michigan vergeben. 50 Millionen US-Dollar erhält Nel vom US-Energieministerium als Unterstützung der Direktinvestition für die geplante neue US-Gigafabrik und Initiativen zur Personalentwicklung in der Region Detroit. In Zusammenarbeit mit General Motors, dem Macomb Community College, dem College of Engineering der Wayne State University und anderen soll die Investition des Ministeriums die Produktionskapazität für die inländische Elektrolyseurfertigung weiter steigern und gleichzeitig eine robuste Wertschöpfungskette für sauberen Wasserstoff und ein Schulungsprogramm für die industrialisierte Fertigung aufbauen, teilt Nel ASA mit. 25 Millionen US-Dollar gewährt der Bundesstaat Michigan, um das Land bei der Umstellung auf saubere Energie zu unterstützen.

„Die Unterstützung des Energieministeriums und des Staates Michigan ist entscheidend für die Realisierung unserer Fabrik, die neue grüne Industriearbeitsplätze schaffen und einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten wird“, sagt Håkon Volldal, Präsident und CEO von Nel.

„Durch die Nutzung unseres ‚Make it in Michigan Competitiveness Fund‘ und die Partnerschaft mit der Biden-Harris-Administration schaffen wir mehr als 500 gut bezahlte High-Tech-Arbeitsplätze in Plymouth“, sagt Gouverneur Whitmer. „Die heutige Investition in Nel Hydrogen wird eine Wasserstoffproduktionsanlage schaffen und sicherstellen, dass wir auf dem neuesten Stand der sauberen Energieerzeugung und fortschrittlichen Fertigung bleiben.“

Nel hat vom Bundesstaat Michigan bereits rund 50 Millionen US-Dollar zur Unterstützung des Baus der Elektrolyseur-Produktionsanlage erhalten. Die Gesamtunterstützung durch Bundes- und Landesbehörden beläuft sich auf rund 125 Millionen US-Dollar.

Der vollständig ausgebaute Standort in Michigan soll über eine jährliche Produktionskapazität von vier GW verfügen. In der geplanten Anlage will Nel seine Elektrolyseur-Technologien der nächsten Generation herstellen: die PEM-Stacks, die derzeit gemeinsam mit General Motors entwickelt werden, sowie druckbeaufschlagte Alkali-Stacks.

Eine endgültige Investitionsentscheidung ist noch nicht gefallen und hängt von der Marktnachfrage nach Elektrolyseuren abb, teilt Nel ASA mit.

Weitere Gelder habe Nel ASA vom US-Energieministerium als Mitglied von sieben Forschungs- und Entwicklungsprojekten erhalten. Führender Partner ist das Unternehmen in dem Projekt „Kostengünstige, saubere AEM-Elektrolyse durch Verständnis der Transporteigenschaften, Produktionsskalierung und Optimierung von Elektroden und ihren Schnittstellen“.

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× Featured

Drei Tage Oslo mit BusinessPortal Norwegen