Wintershall Dea: Mehr förderbare Mengen beim Gas- und Kondensatfund Adriana im Norwegischen Meer

Die Bestätigungsbohrung erfolgte von der Plattform Transocean Norge aus. Die Bohrinsel wurde nun zum von Wintershall Dea betriebenen Maria-Feld verlegt.©Transocean

Stavanger, 29. Februar 2024. Wintershall Dea und seine Partner Petoro, Aker BP und PGNIG haben bei einer Bestätigungsbohrung im Feld Adriana in der Norwegischen See mehr Gas- und Kondensat gefunden als ursprünglich geschätzt. Die Bohrung sei auf eine qualitativ hochwertige Lagerstätte innerhalb des primären Zielhorizonts in der Cretaceous Lysing Formation getroffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach Abschluss der Bohrung seien die geschätzte förderbare Menge für den Adriana-Fund von ursprünglich 19 bis 31 Millionen Barrel Öläquivalent (boe) auf eine neue Schätzung von 28 bis 43 Millionen boe nach oben korrigiert worden. Wie das Norwegian Offshore Directorate mitteilt, führe dies zu einer geringfügigen Erhöhung der Ressourcenschätzung. Wintershall Dea prüft nun mit seinen Partnern mögliche Entwicklungsstrategien. Die Wassertiefe am Standort beträgt 446 Meter. 

„Unsere Explorationsstrategie als Spezialist für Unterwasserentwicklungen konzentriert sich auf Investitionen in Gebieten mit bestehender Infrastruktur, in denen wir bereits über ein solides Wissen über die Geologie und potenzielle Entwicklungsmöglichkeiten verfügen. Damit verbessern wir unsere Möglichkeiten, Fündigkeiten zeitnah in neue Unterwasser-Entwicklungen zu überführen. Die vielversprechenden Ergebnisse der Bestätigungsbohrung bei Adriana eröffnen uns Alternativen, weitere Entwicklungsstrategien für diese Entdeckung zu prüfen“, sagte Roy Davies, VP Exploration & Subsurface für Wintershall Dea Norway.

Der Adriana-Ölfund wurde 2021 gemacht und ist Teil einer mehrstufigen Fündigkeit, zu der auch das Gasfeld Dvalin Nord gehört. Dieses wird bereits als Unterwasserfeld entwickelt und an die Heidrun-Plattform über das von Wintershall Dea betriebene Dvalin-Feld angeschlossen. Die Entdeckung befindet sich 270 Kilometer nördlich von Kristiansund an der Westküste Norwegens im Haltenbanken-Gebiet der Norwegischen See, in der Nähe der Felder Dvalin, Ærfugl und Skarv.

„Diese Region ist entscheidend für unsere Explorations- und Produktionsstrategie in Norwegen. Derzeit entwickeln wir die Dvalin Nord-Entdeckung und halten Anteile an mehreren anderen partnerbetriebenen Funden und Entwicklungsprojekten in der Region. Dazu gehören die laufenden Erschließungen Idun Nord und Alve Nord, die von Aker BP betrieben werden“, sagte Michael Zechner, Managing Director von Wintershall Dea Norway.

Eine geplante Ablenkungsbohrung zur Bewertung des tiefliegenden Sabina-Funds musste aus technischen Gründen abgebrochen werden. Die Partner ziehen eine erneute Bohrung im Jahr 2024 oder 2025 in Betracht. Die Bohrinsel Transocean Norge ist nun zum von Wintershall Dea betriebenen Maria-Feld verlegt worden, um dort mit den Bohrungen für die zweite Phase der Maria-Entwicklung zu beginnen.

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