Norwegen erhöht Quoten für den Fang von Zwergwalen

Oslo, 2. Februar 2024. In Norwegen dürfen in diesem Jahr 1.157 Zwergwale gefangen werden, 157 mehr als im Vorjahr. Diese Quotenregelung legte das Ministerium für Fischerei und Ozeane fest. Der Anstieg sei auf ungenutzte Kontingente in den Jahren 2022 und 2023 zurückzuführen, die auf das Jahr 2024 übertragen wurden, teilt das Ministerium mit.

Im Nordatlantik gibt es mehr als 100.000 Zwergwale. Im Jahr 2023 nahmen neun Schiffe am Walfang teil. Der Fang betrug 507 Tiere, was einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr darstellt.

„Beim norwegischen Walfang geht es um nachhaltiges Management. Der Walfang unterliegt strengen Regeln und die Zwergwalpopulation wird verantwortungsvoll besteuert. Um die Nachhaltigkeitsziele der UN zu erreichen, müssen wir mehr Lebensmittel aus dem Meer essen. Der norwegische Walfang sei ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zu gesundem Fisch und Meeresfrüchten über kurze Entfernungen“, sagt Cecilie Myrseth, Ministerin für Fischerei und Ozeane.

Der norwegische Walfang würde auf viele Mythen stoßen, die nicht der Realität entsprechen. Die Population der Zwergwale sei in einem sehr guten Zustand und Norwegen sei weit vorne, wenn es um effektive Fangmethoden und Tierschutz geht. Der Bestand werde gut und nachhaltig bewirtschaftet. Der Wal fresse große Mengen an Fisch, der als Nahrung für andere Arten, einschließlich des Menschen, dient. Der norwegische Walfang trage zum Gleichgewicht in den Meeresökosystemen bei, so Myrseth weiter.

Die Quote wird auf der Grundlage von Berechnungsmodellen festgelegt, die vom wissenschaftlichen Ausschuss der Internationalen Walfangkommission (IWC) erstellt wurden. Es bietee volle Sicherheit für den nachhaltigen Fang der Zwergwalpopulation, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

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