Norwegischer Siliziumhersteller Elkem schließt weltweit erstes Pilotprojekt zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung in einer Schmelze erfolgreich ab

Beim CCS-Pilotprojekt war die Schmelze zwischen November 2022 und Juni 2023 etwa 3.000 Stunden lang in Betrieb.©Elkem

Rana, 25. Januar 2024. Elkem ASA, ein führender Hersteller von Materialien auf Siliziumbasis, hat sein erstes Pilotprojekt zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) in seinem Werk in Rana abgeschlossen. Das Pilotprojekt verzeichnete hohe CO2-Abscheidungsraten von bis zu 95 Prozent, was auf die technische Realisierbarkeit von CCS in Hütten hindeutet, teilt das Unternehmen mit. Die Kohlenstoffabscheidung ist Teil der Klimastrategie von Elkem, die darauf abzielt, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

„Die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Pilotprojekt helfen uns zu wissen, wie wir unsere Anlagen für eine mögliche zukünftige Implementierung der Kohlenstoffabscheidung optimieren können“, sagt Trond Sæterstad, Klimadirektor von Elkem. Jetzt bestehe die Herausforderung darin, die Geschäftsvorteile von CCS zu stärken und es in einer Branche mit globalem Wettbewerb kommerziell rentabel zu machen.

Rauchgase aus Siliziumhütten weisen schwankende und niedrige CO2 -Konzentrationen auf. Der Erfolg bei der Erfassung dieses CO2 im Pilotprojekt biete unschätzbare Erkenntnisse für zukünftige Entwicklungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Der CCS-Pilot war zwischen November 2022 und Juni 2023 etwa 3.000 Stunden lang in Betrieb.

Das Projekt erhielt finanzielle Unterstützung aus dem CLIMIT-Programm, eine Zusammenarbeit zwischen Gassnova SF und dem Forschungsrat Norwegens. Beteiligt waren außerdem der Mo Industripark, SINTEF, Alcoa, Celsa, Ferroglobe, SMA Mineral, Norcem, Norfrakalk, Arctic Cluster Team und Aker Carbon Capture.

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