Bewerbung um ein Berlin-Stipendium „Residenz in der Residenz“ für norwegische Künstler bis 31. Januar 2024 möglich

Von Berlin zur Biennale Arte 2024 Venedig: Tze Yeung Ho (rechts) nahm an dem Programm „Residenz in Residenz“ teil. In diesem Jahr wird er gemeinsam mit Lap-See Lam (Schweden), Kuratorin Asrin Haidari (Schweden) und Kholod Hawash (Finnland) ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk im nordischen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig präsentieren.©Robert Schittko/Moderna Museet

Berlin, 12. Januar 2024. „Residence in Residence“ heißt ein 2022 von der norwegischen Botschaft ins Berlin ins Leben gerufenes Stipendienprogramm, das norwegischen Kuratoren, Künstlern und anderen Kulturschaffenden Studienaufenthalte in Deutschland ermöglicht. Ziel ist es, das norwegisches Kulturleben international stärker zu verflechten. Die Ausschreibungsunterlagen für das 1. Semester 2024 liegen jetzt vor, Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2024.

Im ersten Halbjahr 2024 werden bis zu vier Kurzaufenthalte in der deutschen Hauptstadt mit ihren zahlreichen Think Tanks, Konzerthäusern, Literaturinstitutionen, Museen und Galerien sowie „Biotopen“ von Kollegen und damit verbundenen Diskursen angeboten. Die Aufenthaltsdauer kann zwischen einer und zwei Wochen betragen. Bewerber müssen norwegische Staatsbürger sein oder in Norwegen leben und arbeiten.
Unter „Residenz in der Residenz“ versteht man die kostenfreie Unterbringung in einem zur Botschaftsresidenz gehörenden Gästehaus sowie ein Stipendium bestehend aus Reisekosten- und Spesenunterstützung in Deutschland. Darüber hinaus lädt die Botschaft den Stipendiaten und ausgewählte relevante Partner während des Aufenthalts zu einem Netzwerktreffen ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt der Stipendiat seine Arbeit und den Zweck des Deutschlandbesuchs vor.
Das Stipendium beinhaltet Reisekosten in Höhe von bis zu 3.000 NOK und Spesenunterstützung in Höhe von 5.000 NOK pro Woche. Die An- und Abreise muss werktags erfolgen.

Der norwegische Komponist Tze Yeung Ho war hat an dem Programm „Residenz in der Residenz“ teilgenommen. Während seines Aufenthaltes in Berlin konnte er entsprechende Kontakte knüpfen. Dieses Jahr ist er zusammen mit der schwedischen Künstlerin Lap-See Lam und der finnischen Künstlerin Kholod Hawash für den nordischen Pavillon auf der Biennale Arte 2024 Venedig vom 20. April bis 24. November 2024 ausgewählt worden. Die drei werden ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk vorstellen. Sie kreieren eine experimentelle Musikinstallation und Performance, die von der kantonesischen Oper, einer Kunstform mit einer zweitausendjährigen Geschichte, inspiriert ist.

Die Bewerbung ist digital als PDF-Dokument an die unten stehenden Adressen einzureichen. Auch Fragen zum Programm können an beide Adressen gerichtet werden. Die Auswahl erfolgt in Absprache mit externen Partnern im norwegischen Arts Abroad-Netzwerk.

Kontakt:
emb.berlin@mfa.no
clemens.bomsdorf@mfa.no

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