Norwegisches Institut SINTEF leitet EU-Projekt zur Demonstration von CCS-Schlüsseltechnologien

Das neue Projekt verbindet Verursacher von CO2-Emissionen mit CO2-Speicherstandorten in Griechenland, Tschechien, Polen und der Ukraine miteinander.©SINTEC

Trondheim, 20. Dezember 2023. Das norwegische Forschungsinsitut SINTEF wird COREu – CO2 Routes Across Europe, ein neues EU-Projekt zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS), leiten. Dies ist das größte Projekt seiner Art, das von der EU gefördert wurde. Es zielt darauf ab, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Zukunft zu beschleunigen. Das Projekt soll Methoden zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung ( CCS ) in Südeuropa demonstrieren und dazu beitragen, Standorte, die CO₂-Emissionen erzeugen, mit Speicherstandorten in Mittel- und Osteuropa zu verbinden.

Die Europäische Kommission fördert das Vorhaben „COREu – CO2 Routes Across Europe“ mit rund 30 Millionen Euro. Die Laufzeit beträgt vier Jahre. Das Projekt konzentriert sich auf die vier Gebiete Prinos/Kavala in Griechenland, Südmähren in der Tschechischen Republik, die Region um Gdańsk in Polen und die Westukraine. Untersucht wird auch, wie CO₂ transportiert werden kann und wie Investitionen in CCS gefördert werden können. Über 40 verschiedene Partner sind beteiligt, darunter Unternehmen, Technologieanbieter und Forschungsinstitute. Aus Deutschland arbeitet der Lehrstuhl für Thermodynamik, geleitet von Prof. Dr. Roland Span, der Ruhr-Universität Bochum an dem Vorhaben mit. Das Bochumer Team wird den Einfluss von Verunreinigungen auf den Transport von CO2 analysieren.

„Die starke Partnerschaft im Projekt wird dazu beitragen, die CCS-Technologie in ganz Europa einzuführen. Dies wird durch die Erstellung eines gemeinsamen Plans erreicht, der technisches Wissen und Geschäftspläne enthält“, erklärt Francesco Finotti, leitender Geschäftsentwickler bei SINTEF.

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