ESA genehmigt Differenzvertrag als Staatshilfe für Offshore-Windpark Südliche Nordsee II

Oslo, 20.12.2023 Die EFTA-Aufsichtsbehörde ESA hat nun eine mögliche staatliche Beihilfe für ein Offshore-Windprojekt in der südlichen Nordsee II genehmigt. Die endgültige Mitteilung über die Unterstützung wurde Anfang Dezember an die ESA gesendet. „Die Genehmigung der ESA war eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir ein Projektgebiet versteigern und staatliche Unterstützung für ein Offshore-Windprojekt in der südlichen Nordsee II leisten können. Ich freue mich, dass dies nun geschehen ist, und möchte der ESA für einen guten Prozess danken“, sagt Öl- und Energieminister Terje Aasland.

Im November gingen beim Ministerium für Erdöl und Energie sieben Bewerbungen zur Teilnahme an der Ausschreibung für ein Projektgebiet für Offshore-Windenergie in der südlichen Nordsee II ein. Aus den Ausschreibungsunterlagen geht hervor, dass das Ministerium mindestens sechs und höchstens acht Bewerber präqualifizieren wird. Können weniger als sechs Bewerber präqualifiziert werden, prüft das Ministerium, ob die Auktion durchgeführt werden soll.

Das Ministerium prüft derzeit die eingegangenen Bewerbungen und wird schnellstmöglich bekannt geben, welche Bewerber für die Teilnahme an der Auktion qualifiziert sind.

Das Storting hat das Ministerium für Erdöl und Energie ermächtigt, im Rahmen eines bilateralen Differenzvertrags staatliche Beihilfen zu gewähren, und die ESA hat diese Beihilferegelung nun genehmigt. Ein zweiseitiger Differenzvertrag ist eine langfristige Vereinbarung mit dem Staat, die den Sea-Window-Entwickler von Risiken befreit, die mit dem Marktpreis für Strom während des Förderzeitraums verbunden sind. Der Differenzvertrag hat eine Förderdauer von 15 Jahren. Die Gesamtkostenobergrenze für die Unterstützung liegt bei 23 Milliarden NOK.

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