HyCC hat 40-MW-Kaufbestellung von Nel ASA aufgrund aktueller Marktbedingungen storniert

Ursprünglich sollte die Wasserstoffproduktion von HyCC im vierten Quartal 2025 beginnen. Jetzt wurde das Projekt auf 2028 verschoben.©HyCC

Oslo, 12. Dezember 2023. Am 6. Februar 2023 erhielt Nel Hydrogen Electrolyser AS, eine Tochtergesellschaft des norwegischen Hydrogenspezialisten Nel ASA, von dem niederländischen Unternehmen HyCC eine Bestellung über einen 40-MW-Elektrolyseurausrüstung im Wert von zwölf Millionen Euro für seine in den Niederlanden geplante 40 Megawatt-Fabrik für grünen WasserstoffJetzt hat der Kunde das Vorhaben, genannt H2eron-Projekt verschoben und daher die Bestellung storniert, teilt Nel ASA mit. Das Projekt soll frühestens im Jahr 2028 realisiert werden. Ursprünglich sollte die Produktion im vierten Quartal 2025 beginnen. HyCC und Nel planen, ihre Partnerschaft fortzusetzen und führen Gespräche über den Einsatz von Nels alkalischen Elektrolyseuren im neuen Aufbau des H2eron-Projekts mit einer Kapazität von bis zu 50 MW.

„Der regulatorische Rahmen nimmt mehr Zeit in Anspruch und die aktuellen Marktbedingungen sind noch nicht auf dem Niveau, das erforderlich ist, um das Projekt im gewünschten Umfang durchzuführen. Im Interesse des H2eron-Projekts sind wir leider gezwungen, den Aufbau und Zeitplan entsprechend anzupassen“, sagt Marcel Galjee, Geschäftsführer von HyCC.

Geplant war eine Produktion von 6.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr. H2eron ist Teil des „Hydrogen Valley“, einer Initiative öffentlicher und privater Akteure, die eine groß angelegte Produktion, Speicherung und Verteilung von grünem Wasserstoff als Rohstoff für die Industrie, die Mobilität und die Bauindustrie anstrebt. Die Initiative wird vom Clean Hydrogen Joint Undertaking (CHJU) der Europäischen Kommission unterstützt.

Wie Nel in seiner Pressemitteilung informiert, habe es keine Einnahmen für das Projekt verbucht und die Stornierung werde einen negativen Rückstandseffekt von etwa zwölf Millionen Euro haben.

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