Norwegische Zulieferindustrie steigert Exporte und Auslandsumsatz bei Erneuerbaren Energien

Oslo, 24. November 2023. Die norwegischen Consulting-Firmen Menon Economics und Multiconsult haben zwei Studien zu Exporten und Auslandsumsätzen norwegischer Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energie und im Bereich der Erdöl-Zulieferindustrie veröffentlicht. Der internationale Umsatz norwegischer Unternehmen im Bereich der Erneuerbare-Energien-Industrie stieg nach Angaben der Studie 2022 gegenüber 2021 um elf Prozent. Im gleichen Zeitraum blieb der internationale Umsatz der erdölorientierten Zulieferindustrie in etwa unverändert. Die Studien wurden vom norwegischen Energieministerium in Auftrag gegeben.

Der Gesamtumsatz der in Norwegen ansässigen erneuerbaren Industrie belief sich im Jahr 2022 auf 70,1 Milliarden NOK. Dies ist ein Anstieg von sechs Prozent gegenüber 65,8 Milliarden NOK im Jahr 2021. Der größte Umsatztreiber ist mit der Offshore-Windenergie verbunden, sowohl in Norwegen als auch international. Auf die fünf größten Offshore-Windkraftunternehmen entfällt fast ein Drittel des Gesamtumsatzes im Bereich erneuerbare Energien. Auch für die Solarenergie und die Wasserstoffindustrie gibt es positive Zahlen.

Umsatz und Beschäftigung der Unternehmen in den in Norwegen ansässigen Branchen für erneuerbare Energien und Wasserstoff im Jahr 2022. Ohne Produktionsumsatz.©Multiconsult (2023)

Der internationale Umsatz in der erneuerbaren Industrie betrug 42,4 Milliarden NOK. Davon entfielen knapp 19 Milliarden NOK auf Exporte und 24 Milliarden NOK auf Umsätze in Tochtergesellschaften im Ausland.

Die Branche der erneuerbaren Energien beschäftigte im Jahr 2022 rund 18.300 Menschen – eine Steigerung von sechs Prozent gegenüber 2021. Der größte Anteil ist nach wie vor der Wasserkraftsektor. Der Anteil der Beschäftigten im Bereich Offshore-Wind beträgt 26 Prozent.

Der internationale Umsatz der erdölorientierten Zulieferindustrie betrug im Jahr 2022 118 Milliarden NOK. Davon entfielen 88 Milliarden NOK auf Exporte. Norwegische Tochtergesellschaften im Ausland erwirtschafteten 30 Milliarden NOK. Das Niveau blieb gegenüber 2021 stabil. Großbritannien ist der größte Auslandsmarkt für Zulieferungen im Bereich der Öl- und Gasindustrie. 

2022 waren in Norwegen rund 34.000 Mitarbeiter in der erdölorientierten Zulieferindustrie beschäftigt.

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