Norwegischer Sicherheitsrat warnt vor feindlichen Akteuren in Norwegen

Verteidigungsminister Bjørn Arild Gram und Emilie Enger Mehl, Ministerin für Justiz und Notfallvorsorge, Übergaben der Direktorin des norwegischen Sicherheitsdienstes Sofie Nystrøm Ratschläge für Vorsichtsmaßnahmen.©Fredrik Varfjell/NTB/NSM

Sandvika, 9. Mai 2023. Die sicherheitspolitische Lage hat sich rasant verändert. Dabei handelt es sich um neue und komplexe Bedrohungen, die neue Sicherheitsmaßnahmen und Wissensaufbau erfordern. In einem neuen Bericht „Beratung durch Sicherheitsexperten“ liefert der Nationale Sicherheitsrat Sikkerhetsfaglig Råd NSM der Regierung Ratschläge für ein widerstandsfähiges Norwegen. Das Land müsse „Vorsichtsmaßnahmen“ ergreifen, um zu verhindern, dass unerwünschte Akteure in Norwegen Fuß fassen, warnen die Autoren. Das Kräfteverhältnis zwischen Ländern und Akteuren werde dadurch bestimmt, wer in den Bereichen Technologie, strategische Akquisitionen, Besitzverhältnisse, Versorgungslinien, Forschung und Entwicklung die Nase vorn hat.

„Wir leben in einer neuen Ära. Unser neuer Alltag ist kein ‚tiefer Frieden‘ mehr. Neue Bedrohungen jetzt und in den kommenden Jahren erfordern unser Handeln. Die Gefahr besteht darin, dass sich der Technologieeinsatz der Bedrohungsakteure schneller entwickeln kann als die Fähigkeit der offenen Demokratien, sich selbst zu schützen. Wir brauchen einen bedrohungsbasierten Vorsorgeansatz, um zu verhindern, dass feindliche Akteure in Norwegen Fuß fassen“, sagt Sofie Nystrøm, Direktorin der Nationalen Sicherheitsbehörde (NSM).

NSM schlägt unter anderem vor, auf strategischer Ebene ein zivil-militärisches Lagezentrum einzurichten, um ein einheitliches Lageverständnis des Bedrohungs- und Risikobildes zu gewährleisten, die nationalen Widerstandsfähigkeiten im Cyberbereich zu stärken und die Maßnahmen gegen Einflussnahme zu koordinieren.

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