Norwegen übernimmt ab Mai Vorsitz des Arktischen Rates – Außenministerin stellt Prioritäten vor

Die Stärkung der wissenschaftlichen Wissensbasis für das Umweltmanagement ist ein Eckpfeiler der Arbeit des Arktischen Rates.©Norwegisches Polarinstitut

Tromsø, 24. März 2023. Norwegen übernimmt am 11. Mai die Führung des Arktischen Rates für den Zeitraum 2023 bis 2025 von Russland. Außenministerin Anniken Huitfeldt hat in Tromsø die Prioritäten Norwegens für die Zeit des Vorsitzes vorgestellt. Nach dem rechtswidrigen Einmarsch Russlands in die Ukraine im vergangenen Jahr wurden alle offiziellen Sitzungsaktivitäten im Rat ausgesetzt. Norwegen will den Arktischen Rat als wichtigstes internationales Forum für Arktisfragen weiterführen.

„Die Arktis ist der Ort auf der Erde, an dem der Klimawandel am schnellsten stattfindet. Es ist eine globale Herausforderung, die gemeinsam bewältigt werden muss“, sagt Außenministerin Anniken Huitfeldt.

Mit den Themen, Ozeane , Klima und Umwelt , nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Menschen im Norden versuche Norwegen, sich auf die Kernaufgaben des Rates zu konzentrieren und die langen Linien der wichtigen Arbeit des Rates für eine lebendige und nachhaltige Arktis fortzusetzen, teilt die Regierun mit. „Stabilität und konstruktive Zusammenarbeit in der Arktis werden ein übergeordnetes Ziel der norwegischen Führung sein. Wir wollen den Menschen in der Region helfen, ein gutes Leben zu führen“, so Huitfeldt.  Die norwegische Führung werde konsequent die Jugend und die indigenen Völker der Arktis betonen.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Wissensbasis für das Umweltmanagement und die Aktivitäten in der Arktis soll ein Eckpfeiler der Arbeit des Arktischen Rates werden. Norwegen will diese Initiative fortsetzen und gleichzeitig Vorkehrungen treffen, um lokales und traditionelles Wissen zu fördern und in die Arbeit des Rates einzubeziehen.

Die Regierung ist bestrebt, die Bereiche zu priorisieren, in denen die Klima- und Umweltarbeit im Arktischen Rat die meisten Ergebnisse bringt.

„Norwegen wird kurzlebige Klimatreiber wie Ruß und Methan hervorheben, bei denen die arktischen Länder eine wichtige Rolle spielen können. Der Arktische Rat hat das gemeinsame Ziel, die Rußemissionen bis 2025 zu reduzieren. Als verantwortungsbewusste Meeresnation ist es für Norwegen auch wichtig, die arktische Zusammenarbeit bei einem ganzheitlichen, ökosystembasierten Meeresmanagement fortzusetzen, sagt Eide.

Finden Sie hier die Broschüre zum Vorsitz Norwegens.

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