EnBW und Equinor kündigen Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Offshore-Windenergie in Deutschland an

Offshore-Windpark Dudgeon©George Tweed / Equinor

Karlsruhe/Hamburg/Stavanger, 17. Februar 2023. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und der norwegische Energiekonzern Equinor AS haben ihr Interesse an der gemeinsamen Entwicklung von Offshore-Windenergie in Deutschland bekannt gegeben. Konkrete Informationen über die Kooperationspläne wurden nicht veröffentlicht.

Equinor verfügt mit Offshore-Windparks in Deutschland, Großbritannien, Polen und Norwegen, die in Betrieb sind oder sich in der Entwicklung befinden, über eine starke Präsenz in der Nord- und Ostseeregion. Vor kurzem hatten Norwegen und Deutschland angekündigt, bei der Entwicklung groß angelegter Wertschöpfungsketten für kohlenstoffarmen Wasserstoff zusammenzuarbeiten. Equinors Offshore-Windenergie-Ambitionen in Deutschland bestehen darin, Chancen zu nutzen und seine internationale Offshore-Erfahrung einzusetzen, um Projekte in großem Maßstab zu entwickeln, die einen dauerhaften Wert schaffen und durch enge Zusammenarbeit mit starken lokalen Partnern einheimischen Strom aus erneuerbaren Energien liefern. Equinor hat sich zum Ziel gesetzt, seine Kapazität an erneuerbaren Energien bis 2030 auf 12-16 GW zu erhöhen.

„Equinor blickt auf eine lange Energiegeschichte in Deutschland zurück und betrachtet die Chance auf dem deutschen Offshore-Markt mit großem Interesse. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit EnBW. Gemeinsam vereinen wir unsere Fähigkeiten bei der Realisierung von Erneuerbare-Energien-Projekten speziell in Deutschland mit unserer internationalen Offshore-Erfahrung. Die brauchen wir, um nachhaltige, zuverlässige und bezahlbare Energie zu liefern“, sagt Jens Økland, Senior Vice President für Geschäftsentwicklung Erneuerbare Energien bei Equinor.

Der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland und ausgewählten Auslandsmärkten ist ein zentrales Element der Wachstumsstrategie der EnBW. Seit Beginn der Unternehmenstransformation im Jahr 2013 hat die EnBW fast fünf Milliarden Euro in ihr Segment Erneuerbare Energien investiert. Bis 2025 sollen weitere rund vier Milliarden Euro vor allem in den weiteren Ausbau der Wind- und Solarenergie investiert werden, so dass dann rund 50 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen werden. Mit dem Offshore-Windpark Baltic 1 in der Ostsee gehört die EnBW zu den Pionieren der Offshore-Windenergie. Im Januar 2020 nahm das Unternehmen mit EnBW Hohe See und Albatros das größte deutsche Offshore-Windkraftprojekt mit einer Gesamtleistung von 609 Megawatt in Betrieb. Der Offshore-Windpark EnBW He Dreiht mit einer Leistung von 900 Megawatt wird im Jahr 2025 ans Netz gehen. He Dreiht wird als erstes vollständig kommerzielles Offshore-Projekt in Deutschland ohne staatliche Subventionen betrieben. Darüber hinaus entwickeln EnBW und bp mit Morgan, Mona und Morven drei Windparks in der Irischen See mit einer Gesamtleistung von 5,9 GW.

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