Norwegen und Großbritannien vereinbaren bilaterales Fischereiabkommen für 2023

Norwegische Fischeriboote im Hafen von Lindesnes©BPN

Oslo, 25. November 2022. Norwegen hat ein bilaterales Fischerei-Abkommen mit Großbritannien abgeschlossen. Es regelt den gegenseitigen Zugang zum Fischfang in den Zonen des jeweils anderen sowie den Austausch von Fangquoten für 2023. Das Abkommen ist eine Fortsetzung des diesjährigen Abkommens und so konzipiert, dass die Parteien im Jahr 2023 Zugang zum Fischfang von bis zu 30.000 Tonnen in der Zone der anderen Partei in der Nordsee haben. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass norwegische Schiffe bis zu 20.000 Tonnen ihrer Nordsee-Heringsquote in der britischen Zone fangen können und britische Schiffe bis zu 20.000 Tonnen ihrer Quote für Hering in der norwegischen Zone. Die Parteien haben diesem begrenzten Quotentausch zugestimmt, damit die norwegischen Fischer ihre Fischerei in der britischen Zone auch westlich der Nordsee vorsetzen können.

Großbritannien hat wie Norwegen die Kontrolle über große Meeresgebiete. Beide Länder haben eine gemeinsame Grenze in der Nordsee. Sie sehen sich als natürliche Allianzpartner. Dementsprechend Vereinbarung enthält das Fischereiabkommen auch einen Hinweis auf den Ausbau der strategischen Zusammenarbeit. 

Lesen Sie hier die Vereinbarung in englischer Sprache.

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