Wintershall Dea reicht Entwicklungsplan für zweite Phase des Maria Field in Norwegen ein

Bei der Übergabe des Entwicklungsplanes, v.l.: Svein Øritsland, Petoro, Michael Zechner, Wintershall Dea, Öl- und Energieminister Terje Aasland und Ida Veland, Sval Energi.©Benedicte Øhren Danielsen / OED

Stavanger, 15.November 2022. Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea als Betreiber des Maria-Feldes in Norwegen und seine Partner Petoro und Sval Energi wollen rund 400 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Maria-Feld in der Norwegischen See investieren. Am 15. November übergaben die Unternehmen einen geänderten Plan für die Entwicklung und den Betrieb der zweiten Phase des Maria-Feldes an Öl- und Energieministerin Terje Aasland. Die Veränderungen betreffen mehreren Maßnahmen zur Steigerung der Gewinnung aus dem Feld, einschließlich eines neuen Bohrlochgerüstes und neuer Bohrlöcher. Maria Phase 2 werde die Reserven des Feldes um 22 Millionen Barrel Öläquivalent erhöhen, teilt Wintershall Dea mit. Die Produktion soll im Jahr 2025 beginnen.

Das Maria-Feld nahm 2017 die Produktion aus zwei Unterwasseranlagen auf. Es befindet sich in einer Tiefe von 300 Metern in der Norwegischen See. Das Feld nutzt in hohem Maße die vorhandene Infrastruktur mit Wasserinjektion von Heidrun, Gaslift von Åsgard sowie Produktion und Gesamtmanagement mit Kristin als Host-Plattform.

Das Öl- und Gasfeld Maria nutzt in hohem Maße die vorhandene Infrastruktur benachbarter Felder.©Wintershall Dea

Der Produktionsstart des neuen Bohrlochrahmens bei Maria ist für das zweite Quartal 2025 geplant, mit einer angenommenen Produktionsdauer bis 2040. Das Projekt werde einen Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen, Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie schaffen und auch zum Betrieb der Plattformen beitragen mit der Maria verbunden ist, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Ich freue mich zu sehen, dass die Arbeit der Unternehmen zur Steigerung der Produktion aus dem Maria-Feld nun in einem geänderten Entwicklungs- und Betriebsplan Gestalt annimmt. Die Weiterentwicklung des Maria-Feldes trägt zu einer Erhöhung der Ressourcen und zur Nutzung der bestehenden Infrastruktur bei, die für die Erdölindustrie in Mittelnorwegen wichtig ist“, sagte Öl- und Energieminister Terje Aasland.

Wintershall Dea hat das Feld Nova bereits im Juli dieses Jahres in Produktion genommen und ist damit Betreiber von drei produzierenden Unterwasserfeldern in Norwegen. Das Unternehmen rechnet auch damit, sein viertes Unterwasserfeld, Dvalin, um den Jahreswechsel in Produktion zu bringen, und plant, in diesem Jahr eine weitere PDO für das neue Feld Dvalin North in der Norwegischen See zu liefern. Diese Entwicklungen veranschaulichten die Strategie von Wintershall Dea, in ausgereiften Gebieten in der Nähe der bestehenden Infrastruktur zu explorieren und Möglichkeiten für effiziente Unterwasserentwicklungen mit intelligenten Rückkopplungslösungen zu eröffnen, so Winterhall Dea.

Wintershall Dea ist mit 50 % Betriebsführer des Maria-Feldes. Petoro AS besitzt 30 % und Sval Energi AS besitzt 20 %.

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