GE Healthcare investiert 800 Millionen NOK in neue Fabrik in Lindesnes

Mit einer Investition von 800 Millionen NOK baut Norwegens größtes Pharmaunternehmen die Produktionskapazitäten in Lindesnes um 30 Prozent aus.©GE Healthcare

Lindesnes, 17. November 2022. GE Healthcare, Norwegens größtes Pharmaunternehmen, investiert 800 Millionen NOK in den Bau einer neuen Fabrik in Lindesnes. Damit werden die Produktionskapazität in der Chemiefabrik um 30 Prozent erhöht. In dem neuen Werk sollen vor allem jodhaltigen Kontrastmitteln hergestellt werden. Das Kontrastmittel wird weltweit in medizinischen Bildgebungsverfahren (Röntgen und CT) eingesetzt, um die Darstellung von Organen, Blutgefäßen und Geweben in vielen verschiedenen Krankheitsbereichen zu verbessern. Wie das Unternehmen mitteilt, werden etwa 100 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die Produktion von GE Healthcare in Norwegen macht etwa zwei Prozent der norwegischen Festlandexporte aus. Mit dem neuen Werk wird der Anteil weiter steigen.

„GE Healthcare ist Norwegens größtes Pharmaunternehmen und zeigt mit dieser großen Investition, dass wir weiterhin in die Fabrik in Lindesnes und unsere talentierten Kollegen dort investieren“, sagt Cathrine Thomassen, CEO von GE Healthcare Norwegen.

Die Fabrik in Lindesnes produziert pharmazeutische Iohexol- und Iodixanol-Substanzen, die jährlich in über 100 Millionen Patientendosen der jodhaltigen Kontrastmittel von GE Healthcare verwendet werden. Dies entspricht drei Patientendosen pro Sekunde. Die neue Investition, kombiniert mit der neuen Produktionslinie in der Fabrik von GE Healthcare in Cork, Irland, zielt darauf ab, die Produktion bis 2025 jährlich um 30 Millionen zusätzliche Patientendosen zu steigern.

Das 450 Hektar große Gelände, auf dem sich die Lindesnes-Fabrik befindet, ist seit 1974 in Betrieb. Hier arbeiten gegenwärtig über 450 Mitarbeiter. Dort wird Jod durch mehrere chemische Prozesse in einen Arzneistoff umgewandelt. Im Oktober gab GE Healthcare eine mehrjährige Vereinbarung mit SQM, einem in Chile ansässigen Bergbauunternehmen, bekannt, um die wachsende Nachfrage nach Jod, dem Hauptbestandteil von jodhaltigen Kontrastmitteln, zu sichern.

„GE Healthcare ist der weltweit größte Hersteller von jodhaltigen Kontrastmitteln für Röntgen und CT, und wir erwarten, dass sich die weltweite Nachfrage nach solchen Kontrastmitteln in den nächsten zehn Jahren verdoppeln wird. Getrieben wird dies durch eine weltweit zunehmende Inzidenz chronischer Erkrankungen und ein deutliches Wachstum vor allem bei CT-Verfahren“, sagt Thomassen.

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