Nationales Zentrum für Wasserstoff in Norwegen eröffnet

Von links: Anne Borg, NTNU, Nils Røkke, HYDROGENi/SINTEF, Rune Volla, Forschungsrat, Öl- und Energieminister Terje Aasland, Fionn Iversen, HyValue/NORCE und Pinar Heggernes, UiB©SINTEF

Oslo, 5. Oktober 2022. Am 5. Oktober wurde in Oslo das Forschungszentrum für umweltfreundliche Energie, HYDROGENi, offiziell eröffnet. Es widmet sich der Wasserstoff- und Ammoniakforschung, die dazu beitragen soll, eine Wertschöpfungskette für Wasserstoff in Norwegen zu etablieren. HYDROGENi werde durch die Ausbildung von 35 Doktoranden/Postdocs und über 100 Bachelor- und Masterkandidaten das größte akademische Forschungsprogramm aller Zeiten in einem Energie-Forschungszentrum, teilt das Forschungsinstitut SINTEF mit, zu dem HYDROGENi gehört.

„Das Interesse an diesen Zentren ist beispiellos. HYDROGENi ist von nationaler Bedeutung, und dies spiegelt sich in unserer Forschungszusammenarbeit mit der Technischen Universität NTNU in Trondheim, dem Institut für Energie-Technologie in Kjeller IFE, der Universität Oslo, der Universität von Südostnorwegen und der Universität Tromsø wider“, sagte Alexandra Bech Gjørv, CEO von SINTEF, in ihrer Begrüßungsrede zur Eröffnung.

Partnerschaften mit international führenden Universitäten und Forschungszentren sollen sicherstellen, dass HYDROGENi einen hohen akademischen Standard aufrechterhält, während ein starkes Engagement der Industrie die Umsetzung der Ambitionen des Zentrums unterstützen soll. Insgesamt sind neben SINTEF 50 norwegische und europäische Partner an HYDROGENi beteiligt.

Parallel zu HYDROGENi startete auch ein weiteres Forschungszentrum für Wasserstoff: FME HyValue, das vom Forschungsinstitut NORCE geleitet wird. „Es ist kein Zufall, dass wir heute diese beiden Zentren hier markieren“, sagte Öl- und Energieminister Terje Aasland. „Die Zentren müssen sich ergänzen und kooperieren, sie müssen in vielerlei Hinsicht die Fäden für die wichtigen F&E-Arbeiten zum Thema Wasserstoff zusammenführen.“

Der Geschäftsführer der EU Clean Hydrogen Partnership, Bart Biebuyck, gratuliert den beiden Wasserstoff-Forschungszentren in einer Videobotschaft. Biebuyck sprach auch über den aktuellen Status von Wasserstoff in Europa und wie die beiden Zentren zusammenarbeiten können. „Wir müssen vorankommen, und nur durch den Austausch von Daten und Erfahrungen können wir schneller vorankommen, und ich denke, das ist eine der wichtigsten Möglichkeiten, wie wir zusammenarbeiten können.“

Die bei SINTEF angesiedelten Forschungszentren für umweltfreundliche Energie (FME) sind eine konzentrierte und langfristige Investition in die Erforschung erneuerbarer Energien, Energieeffizienz, CO2-Management und Sozialwissenschaften. Die Forschung erfolgt in enger Kooperation zwischen Forschungsinstituten, Wirtschaft und Verwaltung. Die Forschungszentren sollen Expertise auf hohem internationalem Niveau aufbauen. Internationale Zusammenarbeit und Forschungsausbildung sind wichtige Aufgaben der Zentren.

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