26 Antragsteller für neue Abbaugenehmigungen auf dem norwegischen Festlandsockel

Die Karten zeigen lizenzierte Gebiete innerhalb der vordefinierten Gebiete mit Stand vom 14. Juni 2022. Finden Sie hier eine interaktive Karte.©NPD

Oslo, 13. September 2022. 26 Öl- und Gasunternehmen haben sich in der jährlichen Allokationrunde für die bekanntesten, vordefinierten Explorationsgebiete auf dem norwegischen Festlandsockel um Lizenzen für den Abbau der Ressoucen beworben. Diese vordefinierte Gebiete, zu denen die Mehrheit der verfügbaren Explorationsgebiete in Norwegen gehört, werden jetzt um die Barentssee erweitert. Anfang 2023 sollen die neue Abbaugenehmigungen in den angekündigten Gebieten erteilt werden.

„Wir brauchen Exploration und neue Entdeckungen, um die Produktion von Öl und Gas langfristig aufrechtzuerhalten, was sowohl für Norwegen als auch für Europa wichtig ist. Die Bewerbungen in den vordefinierten Gebieten 2022 zeigen ein sehr großes Interesse der auf dem norwegischen Festlandsockel tätigen Unternehmen an der Suche nach neuen Erdölressourcen. Das ist sehr erfreulich“, sagt Öl- und Energieminister Terje Aasland.

Der vollständige Ausschreibungstext, eine aktualisierte Karte der ausgeschriebenen Blöcke, HSE-, Umwelt- und Fischereibedingungen und weitere Informationen sind  auf der Website des Norwegian Petroleum Directorate verfügbar.

Folgende Unternehmen haben sich beworben:

A/S Norske Shell
Aker BP ASA
Chrysaor Norge AS
Concedo AS
ConocoPhillips Skandinavia AS
DNO Norge AS
Equinor Energy AS
INPEX Idemitsu Norge AS
KUFPEC Norway AS
Lime Petroleum AS
Longboat Energy Norge AS
LOTOS Exploration and Production Norge AS
M Vest Energy AS
Neptune Energy Norge AS
OKEA ASA
OMV (Norge) AS
Pandion Energy AS
Pandion Energy Norge AS
Petrolia NOCO AS
Source Energy AS
PGNiG Upstream Norway AS
Sval Energi AS
TotalEnergies EP Norge AS
Vår Energi ASA
Wellesley Petroleum AS
Wintershall Dea Norge AS

Bevor Genehmigungen für Erdölaktivitäten in einem Gebiet auf dem norwegischen Festlandsockel erteilt werden können, muss das Gebiet für Erdölaktivitäten geöffnet werden. Abbaugenehmigungen können nur in Gebieten erteilt werden, die erschlossen wurden und für Erdölaktivitäten zur Verfügung stehen.

Eine Abbaugenehmigung gibt das ausschließliche Recht zur Vermessung, Erkundungsbohrung und Förderung von Erdöl innerhalb des geografischen Gebiets der Genehmigung. Abbaugenehmigungen werden normalerweise durch Konzessionsrunden vergeben. In einer Genehmigungsrunde gibt das Ministerium bestimmte geografische Gebiete bekannt, in denen Unternehmen Abbaugenehmigungen beantragen können. Auf Grundlage der eingegangenen Anträge werden Gewinnungsgenehmigungen nach sachlichen, objektiven, nicht diskriminierenden und vorab bekannt gegebenen Kriterien an eine Unternehmensgruppe vergeben. Das Ministerium ernennt für jede Abbaugenehmigung einen Betreiber.

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