Diskussionszentrum unter dem Meer: Salmon Eye im Hardangerfjord in Norwegen eröffnet

Das 14 Meter hohe Lachsauge kann auf bis zu 300 Meter abgesenkt werden.©Salmon Eye

Oslo, 2. September 2022. Mitten im Hardangerfjord wurde am 2. September Norwegens neues Forum für nachhaltige Meeresfrüchte eingeweiht. Das Salmon Eye, wie das begehbare Projekt genannt wird, ist das größte schwimmende Kunstgebäude der Welt. Es wurde als ein Lern- und Diskussionszentrum über die Möglichkeiten einer nachhaltigen Fischzucht entwickelt. Ziel der Betreiber ist es, Aquakultur in einer neuen evolutionären Weise zu sehen. Bei der Eröffnung waren mehrere prominente Gäste anwesend, darunter Fischereiminister Bjørnar Skjæran. Salmon Eye wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Das 14,55 Meter hohe, 1000 Quadratmeter umfassende und 1.256 Tonnen schwere
Lachsauge kann auf eine Tiefe von 300 Metern in vier Stufen abgesenkt werden.

„Jetzt beginnt die Arbeit. Wir werden die Welt informieren und inspirieren, die Ressourcen im Meer besser zu nutzen, damit die wachsende Weltbevölkerung Zugang zu guter, gesunder und nachhaltiger Nahrung hat, die den Planeten nicht zerstört“, sagt Salmon-Eye-Geschäftsführer Sebastian Torjussen.

Das Objekt soll den Startschuss für eine Welt geben, in der Meeresfrüchte zur Lösung der Klimaherausforderungen und der Notwendigkeit einer erhöhten Lebensmittelproduktion beitragen, teilt das Unternehmen mit. Salmon Eye ist ein globales Forum konzipiert, das darauf abzielt, Politiker, Forscher, Behörden und die Öffentlichkeit darüber zu informieren, wie Lebensmittel aus dem Meer eine wichtige Rolle als Lösung für die Herausforderungen der Nachhaltigkeit spielen, mit denen die Welt konfrontiert ist.

In diesem Herbst will das Unternehmen die weltweit größte Plastikreinigungskampagne veranstalten, neue landwirtschaftliche Technologien einführen, Berichte vorbereiten und politische Führer aus der ganzen Welt willkommen heißen. 

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