Norwegische Unternehmen an 17 EU-Forschungsprojekten der Verteidigungsindustrie beteiligt

Zu den Firmen, die aus dem Europäischen Verteidigungsfonds (EDF) Gelder erhalten, gehört auch die Radionor Communications AS, die taktische Breitbandfunkgeräte entwickelt.©Radinor

Brüssel, 31. August 2022. Die Kommission hat die Vergabe EU-Mittel in Höhe von insgesamt fast 1,2 Milliarden Euro zur Unterstützung von 61 gemeinsamen Forschungs- und -entwicklungsprojekten in der Verteidigungsindustrie angekündigt. Sie wurden nach den ersten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds (EDF) ausgewählt. Norwegische Akteure sind an 17 Projekten beteiligt und haben Aufträge im Wert von rund 500 Millionen NOK erhalten. Insgesamt beteiligen sich 700 Unternehmen aus 26 EU-Mitgliedstaaten und Norwegen an den Projekten.

Mit den zur Finanzierung ausgewählten Vorschlägensollen Projekte wie die nächste Generation von Kampfflugzeugen, Panzern und Schiffen sowie kritische Verteidigungstechnologien wie militärische Cloud, künstliche Intelligenz, Halbleiter, Weltraum, Cyber ​​oder medizinische Gegenmaßnahmen entwickelt werden. Sie sollen auch disruptive Technologien vorantreiben, insbesondere in den Bereichen Quantentechnologien und neue Materialien.

„Eine starke nationale Verteidigungsindustrie zu haben ist wichtig für die norwegische Verteidigungsfähigkeit, und unsere Beteiligung an EDF hat bewiesen, dass sie die Industrie stärkt“, sagt Verteidigungsminister Bjørn Arild Gram.

Die Projekte, an denen norwegische Unternehmen beteiligt sind, umfassen ein breites Spektrum militärischer Kapazitäten, von der Entwicklung von Material und Waffen bis hin zu militärischer Ausrüstung und IKT-Ausrüstung. 32 Prozent der Zuteilung gehen an norwegische kleine und mittlere Unternehmen.

„Oft sind es kleine Familienbetriebe im ländlichen Raum, die stark von der Teilnahme an solchen internationalen Projekten profitieren. Die Projekte tragen dazu bei, landesweit attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, was sehr positiv ist“, so Gram weiter. Die EDF sei auch ein wichtiger Schauplatz für mehr nordische Zusammenarbeit. Die überwiegende Mehrheit der norwegischen Projekte für 2021 wurde mit mindestens einem anderen nordischen Partner vorbereitet.

„Mit Finnland und Schweden auf dem Weg in die NATO wird das Potenzial für die nordische Zusammenarbeit noch größer sein, und wir müssen in der Lage sein, dies in den kommenden Jahren auszuschöpfen.“Radionor Communications AS Radionor Communications entwickelt und produziert taktische Breitbandfunkgeräte der nächsten Generation auf Basis der Phased-Array-Technologie.

Hier ist die Liste: EDF Firmenübersicht.docx

Finden Sie hier mehr Informationen zu den ausgewählten 61 Forschungs- und Entwicklungsprogrammen.

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