Neue Aquakultur-Verordnung in Norwegen soll Flucht von Fischen stoppen

Norwegen ist neben China der weltweit größte Exporteur von Meeresfrüchten und Fischen. 50 Prozent der Fische, die weltweit konsumiert werden, stammen aus Zuchtanlagen.©Norwegian Seafood Council

Oslo, 24. August 2022. Das Ministerium für Handel, Industrie und Fischerei hat Änderungen der Aquakulturvorschriften beschlossen. Damit soll die Nachhaltigkeit der norwegischen Aquakulturindustrie erhöht werden. Die Änderungen betreffen eine Erweiterung des personellen Wirkungsbereichs in der Aquakultur-Betriebsordnung, Anforderungen zur Vermeidung, Erkennung und Begrenzung von Ausbrüchen, die Anwendung und Freigabe von Arzneimitteln, Regelungen zu Reaktionen, Sanktionen und mehr bei Verstößen gegen das Aquakulturgesetz sowie Vorschriften für die Aquakultur auf See.

Die Flucht der Fische aus den Käfigen sei eine der größten Umweltherausforderungen für die Industrie, sagt Fischerei- und Meeresminister Bjørnar Skjæran. Dementsprechend beinhalten die Änderungen Pflichten für Mitarbeiter zur Reduzierung des Fluchtrisikos der Fische. Auch sind darin Pflichten für Inhaber von Aquakulturgenehmigungen und Lieferanten zur VVerwendung und Freigabe von Arzneimitteln festgelegt.

Weitere Informationen zu den Änderungen finden Sie unter fiskeridirektoratet.no

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× Featured

CCUS braucht Regulierung, Infrastruktur und First Movers