Volkswagen-Importeur stoppt ab 2024 Verkauf von Benzinern und Dieselfahrzeugen in Norwegen

CEO Ulf Tore Hekneby präsentierte auf der Arendalsuka die Pläne des VW-Importeurs Harald A. Møller AS bezüglich des Ausbaus der E-Mobilität in NorwegenHarald A. Møller AS

Arendal, 18. August 2022. Der norwegische Automobilhändler Harald A. Møller AS wird ab 1. Januar 2024 keine neuen fossilen Volkswagen-Pkw-Modelle mehr in Norwegen anbieten. Ulf Tore Hekneby, CEO der Harald A. Møller AS, geht davon aus, dass spätestens 2040 mehr als die Hälfte der Autos auf norwegischen Straßen vollelektrisch sein werden. Dazu wolle sein Unternehmen beitragen und den Verkauf von Benzinern und Dieselfahrzeugen einstellen. Bereits 2035 sollen mehr als die Hälfte der Volkswagen-Fahrzeuge auf norwegischen Straßen vollelektrisch unterwegs sein.

„Das Ziel für 2025, das nur noch Elektroautos als Neuwagen zugelassen werden, war wichtig, um die Elektrifizierung der norwegischen Fahrzeugflotte voranzutreiben. Jetzt können wir das Ziel sofort abhaken, und dann müssen wir neue Ziele erreichen. Obwohl der Neuwagenverkauf bald vollelektrisch sein wird, werden die meisten Autos auf der Straße immer noch mit fossilen Brennstoffen betrieben“, so Hekneby.

Der Importeur der Pkw-Marken Volkswagen, Audi, ŠKODA und CUPRA präsentierte seine Pläne bezüglich Elektroautos während einer Veranstaltung mit der Zero Environmental Foundation bei der diesjährigen Arendalsuka. 

„Wir brauchen die Industrie und die Politik, um weiter an der Reduzierung der Emissionen zu arbeiten“, sagt Hekneby. So forderte er unter anderem, die Subventionen für Plug-in-Hybride zum 1. Januar 2023 abzuschaffen. Das sei Technik von gestern, die dazu beitrage, dass viele Autokäufer immer noch auf die Zero-Emission-Optionen verzichten.

Harald A. Møller lädt nun Politiker, Interessenverbände und weitere Vertreter der Branche ein, konkrete und ehrgeizige Ziele und Maßnahmen für den weiteren Erfolg von Elektroautos zu entwerfen. Hekneby weist ferner auf die Notwendigkeit hin, die wichtigsten Anreize für Elektroautos fortzusetzen und die weitere Entwicklung der Ladeinfrastruktur anzuregen.

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