Grünes Licht für CO2-Abscheidungsprojekt im norwegischen Müllaufbereitungswerk Klemetsrud

An der Unterzeichnungszeremonie nahmen der amtierende CEO von Celsio, Knut Inderhaug, die Stadträtin für Industrie und Eigentum, Victoria Marie Evensen, und der Minister für Erdöl und Energie, Terje Aasland, teil (v.l.) ©Hafslund Oslo Celsio/Arash Nejad, nyebilder.no

Oslo, 29. Juni 2022. Das Müllaufbereitungswerk Klemetsrud nahe Oslo kann mit dem Bau der CO2-Abscheidungsanlage beginnen. Vor dem Rathaus unterzeichneten der amtierende CEO von Celsio, Knut Inderhaug, die Stadträtin für Industrie und Eigentum, Victoria Marie Evensen, und der Minister für Erdöl und Energie, Terje Aasland, die Formalitäten.

Im überarbeiteten Staatshaushalt 2022 hatte die Regierung eine Finanzierungslösung verbunden mit der Bereitstellung staatlicher Unterstützung von 3,4 Milliarden NOK vorgeschlagen, die den Bau des CO2-Abscheidungsprojekts in der Müllverbrennungsanlage in Klemetsrud ermöglicht. Darüber hinaus haben die Gemeinde Oslo und Hafslund Oslo Celsio mit den neuen Eigentümern erheblich in das Projekt investiert. Die Müllverbrennungsanlage verursacht die größten Emissionen in Oslo. Mit der CO2-Abscheidung ergibt sich ab 2026 eine jährliche CO2-Reduktion von bis zu 400.000 Tonnen.

„Dies ist ein Jubiläum für die CO2-Abscheidung in der Abfallwirtschaft und das Langskip-Projekt für die Regierung. Dies ist auch ein guter Tag für die Osloer Gemeinde, das Unternehmen Hafslund Oslo Celsio, das es seit mehreren Jahren gibt. Uns stehen spannende Zeiten bevor. Gelingt es Norwegen mit der Kohlenstoffabscheidung und Speicherung von CO2 unter dem Meeresboden, kann es sowohl Arbeitsplätze sichern als auch neue schaffen. Aber nicht zuletzt kann es ein nützliches Instrument im Kampf gegen den Klimawandel sein. Ich bin stolz darauf, dass wir dies im Rahmen des Langskip-Projekts erreichen, und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Minister für Erdöl und Energie Terje Aasland. 

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