Equinor unterzeichnet langfristigen LNG-Kaufvertrag mit US-Konzern Cheniere

Der LNG-Tanker „Isabella“, im Besitz von Maran Gas, ist eines der LNG-Schiffe, die unter Vertrag mit Equinor stehen und im Rahmen der neuen Vereinbarung mit Cheniere zum Transport von Gas aus Corpus Christi, USA, eingesetzt werden können.©Maran Gas/Equinor

Oslo, 9. Juni 2022. Der norwegische Energiekonzern Equinor und der größte US-amerikanische LNG-Produzent Cheniere Energy, Inc. haben einen 5-jährigen Kaufvertrag über rund 1,75 Millionen Tonnen LNG pro Jahr ab 2026 abgeschlossen. Dieser neue Verkaufs- und Kaufvertrag (SPA) werde Equinors bereits bedeutendes Gasportfolio an Pipelinegas und LNG um neue Mengen erweitern, teilt der Konzern mit.

Angesichts der wachsenden globalen Energienachfrage und der zunehmenden Konzentration auf Energiesicherheit erwartet Equinor, dass der LNG-Markt erheblich wachsen wird. US-LNG könne sowohl die europäischen Märkte versorgen als auch die Nachfrage in anderen Märkten decken.

„Die neue LNG-Vereinbarung ist ein wichtiger Baustein in Equinors Bestreben, unsere globale Gasposition durch die Aufnahme von mehr LNG in das Portfolio weiter zu stärken. LNG wird eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von Energiesicherheit spielen. Indem wir unsere Position in diesem Segment ausbauen, werden wir uns als langfristig zuverlässiger Energielieferant noch besser positionieren“, sagte Helge Haugane, Senior Vice President Gas & Power von Equinor.

Die Lieferungen im Rahmen des SPA sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 beginnen und die vollen 1,75 Millionen Tonnen jährlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 erreichen. Die Lieferung der Hälfte des Volumens, oder etwa 0,9 Millionen Tonnen pro Jahr, würde davon abhängen, ob Cheniere eine positive endgültige Investitionsentscheidung trifft, um zusätzliche Verflüssigungskapazitäten am LNG-Terminal von Corpus Christi über das Phase-III-Projekt Corpus Christi hinaus zu errichten.

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