Neue Schätzung zu den Kosten der CO2-Abscheidung bei Fortum Oslo Varme

Die Müllaufbreitungsanlage Klemetsrud bei Oslo verursacht 14 Prozent der CO2-Emissionen der Hauptstadt. Sie soll die weltweit erste Anlage ihrer Art mit vollständiger Kohlenstoffabscheidung (CCS) werden.©BPN

Oslo, 22. April 2022. Oslo, 22. April 2022. Die Investitionskosten des CO2-Abscheidungsprojekts der Müllaufbereitungsanlage von Fortum Oslo Varme in Klemetsrud/Oslo werden sichnach einer jetzt vorgelegten Berechnung gegenüber den Schätzungen von 2020 zwischen 170 und 350 Millionen NOK verteuert. Das teilen das Ministerium für Erdöl und Energie und das Finanzministerium mit. Die Investitionskosten mit Verwaltungskosten und der Kostenrahmen betragen nach jetzigen Schätzungen 4.650 Millionen bzw. 5.550 Millionen NOK. Der Kostenanstieg sei hauptsächlich auf die Erhöhung der Marktpreise zurückzuführen.

Die jährlichen Betriebskosten ohne Absicherung der Strompreise werden auf 285 bis 355 Millionen NOK geschätzt. Dies ist eine Steigerung von 50 und 100 Millionen NOK jährlich im Vergleich zu den Schätzungen im Jahr 2020. Auch hierfür werden gestiegene Strompreise und allgemein gestiegene Marktpreise als Grund angegeben.

Wie norwegische Medien berichten, stellt der Staat zusätzlich 300 Millionen NOK zur Verfügung. Die gesamte staatliche Unterstützung für die CO₂-Abscheidung in Oslo wird sich damit auf 3,4 Milliarden NOK belaufen.

Die „Externe Qualitätssicherung“ genannte Kostenschätzung wurde von Atkins und Oslo Economics im Auftrag des Ministeriums für Erdöl und Energie und des Finanzministeriums erstellt. 

Den aktuellen Bericht mit Kostenschätzungen können Sie hier lesen.

Lesen Sie hier mehr über die Finanzierung des CO2-Abscheidungsprojekt des Müllverbrennungswerkes in Klemetsrud.

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