Norwegischer Hydro-Konzern baut Aluminium-Recyclinganlage in den USA

Hilde Merete Aasheim, CEO von Hydro (3.v.l.), gemeinsam mit Hydro-Managern und Kommunalpolitikern aus Cassopolis beim ersten Spatenstich zum Bau einer neuen Aluminium-Recyclinganlage.©Marius Motrøen/Hydro

Cassopolis, USA, 21. April 2022. Der norwegische Aluminiumkonzern Hydro ASA baut eine neue Aluminium-Recyclinganlage in Cassopolis, Michigan, USA. Die Anlage, die erstmals eine Großproduktion von kohlenstoffarmen Hydro-CIRCAL-Extrusionsbarren in Nordamerika ermöglicht, wird jährlich 120.000 Tonnen kohlenstoffarme Aluminium-Strangpressbarren herstellen. Die Produktion soll bereits im kommenden Jahr mit etwa 70 Mitarbeitern starten. Die erwartete Investition beträgt 150 Millionen US-Dollar. Beim ersten Spatenstich am 21. April in Cassopolis war auch CEO Hilde Merete Aasheim dabei.

„Hydro ist schon so lange mit Michigan im Geschäft, wie in Michigan Autos gebaut werden. Hier kommt unser unendlich recycelbares Aluminium voll zum Einsatz. Angesichts der Umstellung der Hersteller auf Elektrofahrzeuge und des wachsenden Bedarfs an Aluminium sehen wir dies als Gelegenheit, die Aluminium-Recycling-Technologie der nächsten Generation, bei der wir in Europa den Durchbruch erzielt haben, in die USA zu bringen“, sagt Hilde Merete Asheim, Präsidentin und CEO der Hydro ASA. Elektrofahrzeuge würden heute nur einen kleinen Prozentsatz des Gesamtmarktes ausmachen. Es würden aber große Zuwächse in den kommenden Jahren erwartet.

Der Hydro CIRCAL-Aluminium-Strangpressbarren von Hydro enthält mindestens 75 Prozent Konsumgüter-Schrott, der von dem norwegischen Zertifizierungs- und Klassifizierungsunternehmen DNV GL zertifiziert wurde. Mit zunehmendem Fokus auf nachhaltig produziertes Aluminium hätten einige nordamerikanische Kunden Interesse an Hydro CIRCAL bekundet, teilt der Hydro-Konzern mit.

Hydro CIRCAL kann in der Automobilindustrie, im Transportsektor, der Konsumgüterindustrie und im Bausektor angewendet werden. Seit 2021 liefert Hydro bereits CIRCAL-Aluminium-Strangpressbarren an US-Kunden aus seinem Werk in Commerce, Texas.
Mit der Produktion in Cassopolis will der norwegische Aluminiumkonzern das Recycling von Konsumgüter-Schrott für die Aluminiumproduktion verdoppeln.

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